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Wednesday, September 16, 2026

Angriff auf bewährte Player: Revolut will Schweizer Bank werden – und investiert 150 Millionen

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Angriff auf bewährte Player

Revolut will Schweizer Bank werden – und investiert 150 Millionen

Revolut beantragt eine Schweizer Banklizenz und will mit über 1,3 Millionen Kunden den Markt erobern. Mit Schweizer IBANs, Lohnkonten und eBill plant das Fintech, den etablierten Banken Konkurrenz zu machen.

Publiziert: vor 7 Minuten

Aktualisiert: vor 1 Minute

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Revolut beantragt Schweizer Banklizenz bei Finma für 1,3 Mio. Kunden in CH
  • 150 Mio. CHF Investition geplant: Neue Produkte, Arbeitsplätze, eigenständige Bank
  • Weltweit 80 Mio. Kunden, über 1 Milliarde Transaktionen pro Monat
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Revolut macht in der Schweiz den nächsten grossen Schritt. Die Finanz-App mit bereits mehr als 1,3 Millionen Schweizer Kundinnen und Kunden hat bei der Finanzmarktaufsicht Finma eine Schweizer Banklizenz beantragt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Das Verfahren läuft, der Ausgang ist noch offen.

Erteilt die Finma grünes Licht, könnte Revolut den etablierten Schweizer Banken noch stärker Konkurrenz machen. Denn dann wären Schweizer IBANs, Lohnkonten, eBill und die Schweizer Einlagensicherung möglich. Auch die Zahlungsabwicklung für Händler soll zum Angebot gehören. Selbst Twint und die Säule 3a nimmt Revolut ins Visier – diese Produkte würden derzeit geprüft, heisst es weiter.

Bislang werden Schweizer Kunden von der Revolut Bank UAB betreut. Sie besitzt eine Banklizenz in Litauen und verfügt hierzulande lediglich über eine Vertretung, nicht aber über eine Schweizer Bankbewilligung.

Schweiz-Offensive geht ins Geld

Revolut lässt sich seine Schweiz-Offensive einiges kosten. In den kommenden fünf Jahren will das Unternehmen mehr als 150 Millionen Franken investieren. Das Geld soll unter anderem in neue Produkte und zusätzliche Arbeitsplätze fliessen. Auch Verwaltungsrat und Führung sollen ausgebaut werden. Langfristiges Ziel ist eine eigenständige Schweizer Bank.

«Mit einer eigenen Banklizenz würden wir unseren mehr als 1,3 Millionen Kunden künftig ein auf den Schweizer Markt zugeschnittenes Revolut-Bankprodukt bieten können», sagt Schweiz-Chef Julian Biegmann. Kunden könnten dann beispielsweise ihren Lohn direkt aufs Revolut-Konto überweisen lassen und von dort ihre gesamten Finanzen verwalten.

Für bestehende Kunden soll sich zunächst wenig ändern. Wird die Lizenz erteilt, sollen sie laut Revolut über einen einfachen Prozess zur neuen Schweizer Bankeinheit wechseln können.

Die Dimensionen des Fintechs sind mittlerweile gewaltig: Weltweit zählt Revolut nach eigenen Angaben mehr als 80 Millionen Kunden, die monatlich über eine Milliarde Transaktionen ausführen.

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