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Wednesday, November 4, 2026

Trump abgestraft: Obama ruft dazu auf, "weiteren Schaden zu verhindern"

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Trump abgestraftObama ruft dazu auf, "weiteren Schaden zu verhindern"

04.11.2026, 13:39 Uhr

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"Wir haben noch nie einen Präsidenten gesehen, der sich so unverhohlen auf Ihre Kosten bereichert hat": Obama zeigt sich entsetzt von seinem Nachfolger im Weißen Haus. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Erst kürzlich appelliert Ex-Präsident Barack Obama eindringlich an die Amerikaner: Die Midterms seien eine Notbremse, um "zumindest einen Teil des Wahnsinns" der Trump-Präsidentschaft einzudämmen. Jetzt fordert er die Demokraten dazu auf, die Ärmel hochzukrempeln.

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat den klaren Sieg der Demokraten bei den Parlamentswahlen als "deutliche Botschaft" des amerikanischen Volks gewertet. "Sie wollen eine Politik, die Menschen zusammenbringt und nicht auseinandertreibt, und Anführer, die konkrete Lösungen für ihre Probleme anbieten", schrieb Obama auf X.

Die Ergebnisse seien nur möglich gewesen, weil "herausragende Kandidaten in jeder Region des Landes vorgetreten sind – einschließlich in Gebieten, die einst als aussichtslos galten". Sie seien aus unterschiedlichen Hintergründen gekommen und verträten ein Spektrum politischer Ansichten. Vereint aber seien sie "durch gemeinsame Werte, den Glauben an den öffentlichen Dienst und die Verpflichtung, die Menschen in ihren Bezirken und Bundesstaaten an erste Stelle zu setzen."

Obama rief zugleich dazu auf, die nächsten zwei Jahre, die die Trump-Regierung noch im Amt ist, zu nutzen. "Unsere Aufgabe ist es jetzt, die Ärmel hochzukrempeln, Veränderungen vorzunehmen, wo immer wir die Macht dazu haben, weiteren Schaden zu verhindern und das Fundament für die Zukunft zu legen", so der Demokrat, der von 2009 bis 2017 US-Präsident war.

Scharfe Kritik im Wahlkampf an Trump

Vor den Zwischenwahlen hatte sich Obama mit scharfer Kritik an seinem Nachfolger Donald Trump persönlich in den Wahlkampf eingeschaltet. Bei mehreren Auftritten warf er dem republikanischen Präsidenten Korruption vor und verspottete dessen Politik. Die Wahl am 3. November sei eine "Notbremse", um "zumindest einen Teil des Wahnsinns" der Trump-Präsidentschaft einzudämmen, sagte Obama. "Wir haben noch nie einen Präsidenten gesehen, der sich so unverhohlen auf Ihre Kosten bereichert hat", sagte Obama. Die Republikanische Partei scheine nun "für eine korrupte Regierung, eine unfähige Führung oder gar keine Regierung zu stehen".

Obama kritisierte dabei auch die Iran-Politik der Regierung. Diese Politik habe dem Iran mehr wirtschaftlichen Einfluss verschafft. "Der Iran hat jetzt die Kontrolle über die Straße von Hormus", sagte Obama. Zudem verspottete er die Renovierungsarbeiten im Weißen Haus. "Er hat das Weiße Haus so aussehen lassen, als hätte Saddam Hussein eine Cheesecake Factory eröffnet", sagte Obama

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