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Sunday, October 25, 2026

Vor seinem letzten Turnier – Wawrinka: «Ich freue mich auf alle Emotionen»

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«Die Spiele, das Tennis – ich gehe das so an wie immer», sagt Stan Wawrinka, der am Dienstag mit 41 Jahren und sieben Monaten gegen Jiri Lehecka sein 985. und womöglich letztes Einzel auf der Tour bestreiten wird. «Für mich ist es ziemlich einfach, professionell zu bleiben und das zu tun, was nötig ist, um mich tennistechnisch so gut wie möglich zu fühlen.»

Aber: «Man kann sein letztes Turnier nach 25 Jahren Karriere nicht auf die gleiche Weise angehen wie all die anderen», sagt der Waadtländer, die einstige Weltnummer 3. Aber «Stan the Man» hat auch keine Pläne im Hinterkopf: «Es ist schon etwas Besonderes zu wissen, dass es mein letztes Turnier ist. Vor allem darauf wird es ankommen.»

«Es werden so ziemlich alle da sein»

Zumindest der Fahrplan steht: Am Sonntag traf Wawrinka in Basel ein. Am Abend trainierte er mit Novak Djokovic. Am Montag wird er sich weiter vorbereiten; am Abend findet die Zeremonie statt, und am Dienstag folgt der Ernstkampf. «Danach werden wir sehen, wie es weitergeht», so Stan Wawrinka.

Verfolgen Sie die Swiss Indoors von Montag bis Sonntag live bei SRF. Am Montag zeigen wir ab 18:10 Uhr die Abschiedszeremonie von Wawrinka live auf SRF zwei. Im Anschluss folgt ein Einzel. Auch Wawrinkas Partie am Dienstag gegen Jiri Lehecka gibt's live auf SRF zwei zu sehen.

«Es werden am Dienstag so ziemlich alle da sein, die Familie, Freunde. Wie viele Leute? Ich habe es nicht gezählt, aber wir werden sehen», lacht er. «Ich konnte mich während meiner gesamten Karriere auf die Unterstützung sehr vieler Menschen verlassen. Die meisten sind aus allen Ecken der Welt angereist. Diese Fans haben mich sowohl bei den kleinen als auch bei den grossen Turnieren unterstützt. Ich bin sehr glücklich, meine Karriere in der Schweiz, in Basel, beenden zu können. Ich habe dort in den letzten Jahren so oft gespielt. Ich habe grosse Enttäuschungen erlebt, aber auch sehr gute Ergebnisse erzielt.»

2006 und 2011 erreichte Wawrinka an den Swiss Indoors die Halbfinals. Bei der Hälfte seiner 18 Teilnahmen schied er in der Startrunde aus.

Wawrinkas grösste Herausforderung war in den letzten Jahren, das Niveau zu halten und in kräfteraubenden Partien nicht einzubrechen. Das bedurfte viel Training – «so wie ich während meiner gesamten Karriere viel trainiert habe». Dennoch wurden die Partien immer schwieriger. «Wenn man 38, 39, 40 oder 41 Jahre alt ist, dann werden die Jahre immer schwieriger. Es war schwierig, das Gleichgewicht zu finden, um das körperliche und tennisspezifische Niveau zu halten.»

Traurigkeit, aber auch Freude

Der Mann aus St-Barthélemy ist sich bewusst, dass er diese Woche viele Emotionen bewältigen muss. «Ich bin eben erst in Basel angekommen, aber die Emotionen sind schon sehr präsent. Es ist eine Mischung aus verschiedenen Gefühlen. Natürlich ist da auch Traurigkeit. Aber es gibt auch Freude, Spass und die Zufriedenheit, wieder dabei sein zu können.»

Die Emotionen werden Wawrinka in Basel begleiten. Wie er mit ihnen umgehen kann, weiss Wawrinka noch nicht. «Ich bin nicht der Typ, der sie bekämpft. Im Gegenteil, ich werde sie annehmen und akzeptieren.» Werden Tränen fliessen? Wawrinka: «Es ist der Abschied von dem Spiel, das ich so sehr geliebt habe. Ich habe es immer geschafft, gegenüber den Emotionen die Oberhand zu behalten. Ich bin selber gespannt, ob das an diesem letzten Turnier auch der Fall sein wird.»

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