The Jerusalem PostHakeem Jeffries set to become US House speaker amid Democrats victory in midterm electionsPunchBritish tennis star receives death threats after defeatDaily MaverickUS MIDTERMS: Democrats capture Congress in sweeping setback for TrumpInquirerJunk shop workers find suspected explosive in Sultan KudaratSky TG24Attacco hacker ai supermercati in Europa, quali Paesi sono stati colpiti e come è successoCNN TürkOsmaniye'de tıra arkadan çarpan tırın sürücüsü öldüZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioNumeramaLe singles Day 2026 bat son plein : les meilleures offres du Black Friday chinois sont iciRai NewsOdessa sotto attacco. A Bruxelles incontro tra Ue, Nato, e delegazioni di Mosca e KievEuronews‘We will take back the House in 2028’: US House Speaker Johnson promises Republican comebackBollywood Hungama‘Baby Doll’ singer Kanika Kapoor announces separation from husband Gautam HathiramaniPremium TimesASUU threatens industrial action over Wike’s allocation of UniAbuja land
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, November 4, 2026

Cyberangriffe auf Kühlsysteme: Hersteller in der Kritik

Translate

Nach den Cyberangriffen auf Kühlsysteme in Supermärkten in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, sieht der Karlsruher IT-Sicherheitsexperte Christoph Fischer vor allem die Hersteller vernetzter Geräte in der Pflicht. Dass Steuerungsanlagen mit unveränderten Werkseinstellungen und Standardpasswörtern ausgeliefert und betrieben werden, sei für ihn ein gravierendes Versäumnis. „Das ist völlig unverzeihlich“, sagte Fischer der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Betroffene Betreiber hätten vom Hersteller längst Updates erhalten müssen, die eine zwingende Änderung solcher Standardzugänge vorschreiben. Bei ähnlichen Angriffen in Frankreich Mitte Oktober hatten die Täter Sicherheitslücken in älteren, ans Internet angeschlossenen Steuergeräten von Danfoss ausgenutzt. Ob die neuen Fälle dieselbe Ursache haben, ist noch nicht bestätigt.

Nach Ansicht des Cyberabwehr-Experten müssen Hersteller die Konfiguration ihrer Systeme so gestalten, dass bereits bei der ersten Inbetriebnahme individuelle Passwörter vergeben werden müssen. Zwar sei ein automatisierter Fernzugriff für Wartungszwecke grundsätzlich sinnvoll, technisch gebe es heutzutage jedoch genügend Möglichkeiten – etwa über Zertifikate und asymmetrische Verschlüsselung –, um Zugriffe abzusichern. Die dafür nötige Rechenleistung sei bei modernen Steuerungsprozessoren längst vorhanden.

Fischer warnte davor, das Problem auf den Lebensmitteleinzelhandel zu beschränken. Vernetzte Technik finde sich mittlerweile in zahllosen Bereichen – von Photovoltaikanlagen bis hin zu Wärmepumpen. Auch private Haushaltsgeräte seien zunehmend unnötig vernetzt. „Es muss nicht alles ins Internet“, mahnte Fischer. Wenn ein Netzzugang unumgänglich sei, müssten wirksame Absicherungsmechanismen greifen.

Zudem brachte der Sicherheitsexperte schärfere Prüfungen ins Spiel: Verbraucherschutzorganisationen wie die Stiftung Warentest sollten verbindliche Mindestanforderungen an die IT-Sicherheit als festes Kriterium in ihre Bewertungen aufnehmen. Ab Dezember 2027 gelten unter dem Cyber Resilience Act (CRA) für Hersteller vernetzter Geräte verschärfte Sorgfaltspflichten. Aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle müssen sie bereits seit dem 11. September 2026 melden.

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.