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Monday, August 17, 2026

US-Präsident Trump bremst gemeinsames Manöver mit Südkorea aus

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Donald Trump winkt in die Kamera

Trump plant Reduzierung Südkorea und USA beginnen gemeinsame Militärübung

Stand: 17.08.2026 • 03:53 Uhr

US-Präsident Trump hat angekündigt, die nun begonnene Militärübung seines Landes mit Südkorea "wesentlich" zu verringern. Er verwies zur Begründung auf seine sehr gute Beziehung zu Nordkoreas Diktator Kim Jong Un.

Kurz nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zur Kürzung von gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea haben die Manöver nach Angaben aus Seoul begonnen. Die Übungen verliefen planmäßig, erklärte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums.

Die gemeinsame Militärübung "Ulchi Freedom Shield" dauert elf Tage. 18.000 südkoreanische Soldaten nehmen daran teil.

Regierungsvertretern zufolge liegt der Schwerpunkt auf der Abwehr von Drohnen und Cyberangriffen sowie der Störung von GPS-Signalen. Damit sollen die Streitkräfte auf die wachsenden militärischen Fähigkeiten Nordkoreas vorbereitet werden.

Trump will Übungen "wesentlich" reduzieren

US-Präsident Trump hatte kurz zuvor angekündigt, die Militärübungen seines Landes mit dem traditionellen Verbündeten Südkorea "wesentlich" zu verringern. Die gemeinsamen Manöver seien "nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Außerdem wolle Südkorea sich nicht an der "Denuklearisierung" gegen Iran beteiligen.

Darüber hinaus seien diese Militärübungen auch ein Signal, das "total unangemessen und feindlich" gegenüber Nordkorea sei. Der US-Präsident betonte, während seiner Präsidentschaft habe sich Nordkorea "nicht bedrohlich und respektvoll" verhalten.

Angesichts seiner "sehr guten Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sei er "nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen". Trump erklärte, es sei zu spät, die Übungen abzusagen. Daher habe er US-Verteidigungsminister Pete Hegseth angewiesen, die Militärübungen mit Südkorea "wesentlich zu reduzieren".

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