VW ID. Cross mit 37-kWh-Akku: Vorverkauf ab 27.995 Euro gestartet
Volkswagen hat den Vorverkauf des elektrischen Kompakt-SUV ID. Cross mit kleiner Batterie eröffnet. Der Akku mit 37 Kilowattstunden Nettokapazität ergänzt die bisher angebotene 52-kWh-Version. In Deutschland beginnt die Preisliste für diese Version bei 27.995 Euro.
Zu diesem Preis gibt es die Ausstattungslinie Trend mit 85 kW. Die kleine Batterie gibt es außerdem mit 99-kW-Antrieb. Als Life und Style mit 37-kWh-Akku steigen die Preise auf 31.925 bzw. 34.510 Euro. Mit 52-kWh-Batterie und 155 kW beginnen sie bei 36.525 Euro. Die Version mit kleinem Akku richtet sich laut VW vor allem an Kunden, die das Auto in der Stadt und auf typischen Pendelstrecken nutzen. Mit 160 km/h Höchstgeschwindigkeit taugt das Modell auch für die Autobahn. Die gebremste Anhängelast sinkt beim kleinen Akku von bis zu 1200 auf 750 kg.
324 km gelten nicht für jede Version
Als Reichweite gibt VW bis zu 324 Kilometer nach WLTP an, ordnet diesen Wert in der Mitteilung aber noch keiner Version zu. Die österreichische Preisliste ist genauer: Dort erreicht der Trend mit 85 kW 222 bis 324 km, der Life mit 99 kW 213 bis 312 und der Style 213 bis 311 Kilometer. Ältere VW-Unterlagen und der ADAC nannten für den kleinen Akku noch rund 316 Kilometer.
Wie weit der ID. Cross mit kleinem Akku im Alltag tatsächlich kommt, ist noch offen, unabhängige Messungen gibt es noch nicht. Eine Überschlagsrechnung lässt aber auf die Größenordnung schließen: Bei angenommenen 20 bis 25 kWh/100 km reichen 37 kWh rechnerisch für etwa 148 bis 185 Kilometer.
LFP-Zellen und 90 kW am Schnelllader
Im kleinen Akku stecken Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP), die große Batterie nutzt NMC-Zellen mit Nickel, Mangan und Kobalt. Beide sind laut VW Varianten der konzernweiten Einheitszelle von Volkswagen und PowerCo. Die Zellen sitzen ohne Modulgehäuse direkt im Pack (Cell-to-Pack). LFP kommt ohne Nickel und Kobalt aus und gilt als günstiger und langlebiger. Die Energiedichte ist allerdings geringer als bei NMC.
Am Schnelllader nimmt der 37-kWh-Akku bis zu 90 kW auf, der große bis zu 105 kW, wobei dieser Wert in Test überschritten wurde. Von 10 auf 80 Prozent soll die kleine Batterie in rund 23 Minuten kommen. Dafür muss sie etwa 25,9 kWh nachladen, im Schnitt also mit rund 68 kW - unter idealen Bedingungen, versteht sich. An Wechselstrom lädt der ID. Cross dreiphasig mit bis zu 11 kW. Über Vehicle-to-Load (V2L) kann er externe Geräte mit bis zu 3,6 kW versorgen. Ob das Auto Strom ins Haus oder ins Netz zurückspeisen kann (V2H/V2G), hat VW bislang nicht mitgeteilt.
Ausstattung und Konkurrenz aus dem eigenen Konzern
Serienmäßig hat der Trend Einparkhilfe vorn und hinten, Smartphone-Integration per App Connect und DC-Schnellladen. Die Zeiten, wo letzteres nur gegen Aufpreis zu haben war, sind glücklicherweise vorbei. Adaptive Geschwindigkeitsregelung, Rückfahrkamera und Zwei-Zonen-Klimaautomatik sind erst ab der Ausstattungslinie Life zu bekommen.
Konkurrenz kommt auch aus dem eigenen Konzern. Der Skoda Epiq auf derselben MEB+-Basis startet in Deutschland bei 25.900 Euro. Leapmotor kann den etwas größeren B03X ab 25.400 Euro liefern, bei Opel kostet der ähnlich dimensionierte Mokka mit 51-kWh-Batterie 37.240 Euro. Ein Renault 4 mit 40 kWh Energiegehalt kostet mindestens 27.690 Euro.
VW ID. Cross Preise
| Trend | Life | Style | |
| 85 kW mit 37 kWh | 27.995 | - | - |
| 99 kW mit 37 kWh | - | 31.925 | 34.510 |
| 155 kW mit 52 kWh | - | 36.525 | 39.110 |
| ID. Kaufprämie bis Ende 2026 | 2500 | 3500 |
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