PunchMan City verdict has implications for football integrity, says FAInquirerPalawan confirms ASF case, strengthens containment measuresThe Jerusalem PostUS Senate unanimously passes bipartisan resolution honoring American October 7 victimsBollywood HungamaNushrratt Bharuccha to undergo spine surgery: Team issues official statement amid accident reportsESPN DeportesF1: Leclerc, el más rápido en la segunda práctica en SepangObservador DesportoOutdoors de apoio a CR7 e críticas a JJ surgem em LisboaSky TG24Festa dei Nonni, nonni cult di cinema, cartoni animati e serie da Lino Banfi a Coco e UpZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioХабрРусификация Omarchy Linux одним скриптомSportstarIndian hockey rocked by harassment complaints against umpire manager Gurinder Singh Sangha7sur7Mort du petit Wassim: Mohammed Taoussi condamné à la réclusion criminelle à perpétuitéBusiness AMWashington voert druk op: Europese Unie overweegt vrijgave van dieselvoorraden
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, October 2, 2026

Gewerkschaft bereit für Konflikt: IG Metall wirft VW-Führung Respektlosigkeit vor

Translate

Gewerkschaft bereit für KonfliktIG Metall wirft VW-Führung Respektlosigkeit vor

02.10.2026, 09:25 Uhr

605832002
Der VW-Konzern will weltweit in den kommenden Jahren 50.000 Stellen streichen. (Foto: picture alliance/dpa)

Volkswagen hat jüngst einen Großteil seiner Tarifverträge gekündigt. Die IG Metall erfuhr davon erst, nachdem Medien und damit die Öffentlichkeit bereits informiert waren. Die Verhandler sind entsetzt.

IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger hat die Volkswagen-Führung nach der Kündigung zahlreicher Tarifverträge scharf kritisiert. Die Art und Weise sei "respektlos gegenüber den eigenen Beschäftigten", sagte Gröger dem Deutschlandfunk. Das Vorgehen sei zudem "verantwortungslos gegenüber dem Unternehmen selbst", weil damit ein Konflikt vom Zaun gebrochen werde, den Volkswagen nicht gebrauchen könne.

Als Beispiel nannte Gröger ein Gespräch über den Zukunftstarifvertrag von 2024. Die Arbeitnehmervertreter hätten sich einen 50-minütigen Vortrag des Unternehmens angehört. "Kein Wort davon, dass man vorhat, Tarifverträge zu kündigen." Noch während des Gesprächs habe die Presse bereits über die Pläne berichtet. "Also abermals hat das Unternehmen die Öffentlichkeit vorher wissen lassen, was man eigentlich mit den eigenen Beschäftigten vorhat."

Die Kündigung des Manteltarifvertrags und damit der Rahmenbedingungen für die Beschäftigten sei "ein einmaliger Vorgang in der Geschichte von Volkswagen". Die Interessenvertretung sei auf die Auseinandersetzung vorbereitet.

Im Ringen um schärfere Einsparungen hat Volkswagen jüngst einen Großteil seiner Tarifverträge gekündigt - darunter den wichtigen Manteltarifvertrag. Aus Sicht des Unternehmens sind verschiedene Regelungen in diesen Verträgen mit Blick auf den aktuellen Kostendruck anzupassen.

Weltweit will der VW-Vorstand in den kommenden Jahren unter anderem 50.000 Stellen streichen - zusätzlich zu bisherigen Abbauplänen im Konzern. Marken und Gesellschaften sind demnach beauftragt, das auszuplanen. Die Hälfte könnte auf deutsche Standorte entfallen. Konkrete Programme müssen aber erst mit den Arbeitnehmern verhandelt werden. Darüber hinaus ist die Zukunft der VW-Werke in Emden, Hannover und Zwickau sowie des Audi-Standorts Neckarsulm über die Jahre 2031 bis 2034 hinaus offen.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.