Russland darf ab 2027 wieder an WM teilnehmen

Sportgericht hat Entschied gefällt
CAS erlaubt Russland die Rückkehr auf die Eishockey-Bühne
Russland darf ab dem Jahr 2027 wieder an sämtlichen internationalen Wettbewerben im Eishockey teilnehmen. Das hat der Sportgerichtshof CAS entschieden – der Internationale Eishockeyverband (IIHF) ist enttäuscht darüber.
Publiziert: vor 21 Minuten
Lynn PiubelReporterin Sport
Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat entschieden, dass Russland ab sofort wieder mit einer Nationalmannschaft an sämtlichen Wettbewerben des Internationalen Eishockeyverbands (IIHF) teilnehmen darf. Damit ist der Weg für eine Rückkehr auf die internationale Eishockey-Bühne frei. Der IIHF zeigt sich allerdings sehr enttäuscht über den Entscheid und hätte sich ein anderes Urteil gewünscht.
IIHF hält an Bedenken fest aber respektiert den Entscheid
Der Weltverband ist mit dem Urteil nicht einverstanden. Aus seiner Sicht waren die bisherigen Ausschlüsse notwendig, um die Sicherheit aller Beteiligten an den Wettbewerben zu sichern und die Fairness im Eishockey zu schützen. Auch nach dem Entscheid des CAS bleiben diese Bedenken bestehen, trotzdem betont der Verband, dass die Entscheidung respektiert und sich an diese gehalten wird.
Betroffen sind folgende Wettbewerbe
Konkret geht es um die Teilnahme Russlands an fünf Weltmeisterschaften im kommenden Jahr.
- Die Männer-Weltmeisterschaft 2027
- Die U20-Weltmeisterschaft 2027
- Die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 im November
- Die U18-Frauen-Weltmeisterschaft 2027
- Die U18-Männer-Weltmeisterschaft 2027
Jetzt folgen organisatorische Herausforderungen
Die Umsetzung des Entscheid dürfte für den IIHF nicht leicht werden, Viele der betroffenen Turniere befinden sich bereits in einer sehr weiten Planungsphase. Eine grosse Änderung der Teilnehmerliste führt also zu grossen Herausforderungen. Der Verband muss sich unter anderem mit den nationalen Mitgliedsverbänden, den Organisationskomitees und den Gastgeberländern absprechen. Zudem müssen mögliche Anpassungen bei den Turnierformaten sowie bei Reise- und Unterkunftsplanungen geprüft werden.
Der Weltverband will nun so schnell wie möglich abklären, welche Schritte für die Umsetzung des Urteils nötig sind und wie viel Zeit diese in Anspruch nehmen werden. Die Sicherheit aller Beteiligten und die Integrität der Wettbewerbe sollen dabei weiterhin im Mittelpunkt stehen.
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