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Monday, October 5, 2026

Dan-ke! Ndoye schiesst die Nati zum dritten Sieg

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Tolle Reaktion auf Schockstart

Dan-ke! Ndoye schiesst die Nati zum dritten Sieg

Die Schweiz feiert auch im dritten Spiel der Nations-League-Kampagne gegen Slowenien einen Sieg. Dan Ndoye erzielt den 2:1-Siegtreffer für die Nati und lässt die Fans in Luzern jubeln.

Publiziert: 03.10.2026 um 22:40 Uhr

Aktualisiert: 29.09.2026 um 23:07 Uhr

Die Schlüsselszene

Dass die Schweiz schon nach 90 Sekunden mit 0:1 zurückliegt, lässt die Mannschaft von Murat Yakin kalt. In der 10. Minute köpfelt Akanji eine Ball vor die Füsse von Freuler, der den Ball flach aufs Tor bringt. Slowenien-Verteidiger Janza spitzelt den Ball in Richtung eigenes Tor und bezwingt so Goalie Oblak, der seinen Weltklasse-Status in dieser Aktion mehr als schuldig bleibt. Aus Schweizer Sicht ist der Fehlstart damit bereits früh wieder ausgebügelt.

Das Spiel

Das Flipper-Tor passt zum furiosen Start der beiden Teams. Nach nur wenigen Sekunden erhält die Schweiz einen ersten Eckball zugesprochen, nur eineinhalb Minuten nach Anpfiff dann aber der Schock: Slowenien geht nach einer Unachtsamkeit in Führung. Nach dem Ausgleich ist die Nati dann das spielbestimmende Team. Die Schweiz versucht es immer wieder mit viel Tempo, die Slowenen wehren sich mit vielen harten Fouls. Trotzdem fällt der Schweizer Führungstreffer noch kurz vor der Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel ist das Team von Trainer Murat Yakin näher am nächsten Tor und kontrolliert das Spiel. Slowenien lauert nur noch auf Konter, kommt aber erst kurz vor Schluss zu einer nennenswerten Chance. Doch Goalie Gregor Kobel entschärft das Geschoss von FCB-Stürmer Zan Celar. So holt die Schweiz dank des 2:1-Siegs im dritten Spiel den dritten Sieg.

Die Tore

2. Minute, Zan Vipotnik, 0:1. Vipotnik kommt nach einer flachen Hereingabe von rechts an den Ball und zieht sofort aus der Drehung ab. Sein Ball findet den Weg präzise in die linke untere Ecke. Das Tor wird noch auf eine Offside-Position geprüft, doch der VAR hat schlussendlich nichts einzuwenden.

10. Minute, Erik Janza (Eigentor), 1:1. Zweiter Eckball für die Schweiz und am Ende liegt der Ball im Netz – Eigentor! Aebischer bringt den Ball ins Zentrum, Akanji köpfelt zu Freuler. Dessen Abschlussversuch wird von Janza aufs eigene Tor abgelenkt. Am schlechtesten sieht aber Star-Goalie Jan Oblak aus, der den auf ihn kullernden Ball einfach durch die Finger gleiten lässt.

37. Minute, Dan Ndoye, 2:1. Amdouni wird links im Strafraum angespielt und dribbelt zur Mitte. Bevor er schiessen oder passen kann, wird der Ball von einem Slowenen zu Ndoye spediert. Dieser fackelt zentral vor dem Tor nicht lange und bringt die Schweiz in Führung.

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Der Beste

Dan Ndoye. Der Nati-Flügel liefert den nächsten richtig starken Auftritt ab. Nach seinen zwei Vorlagen gegen Schottland trifft er dieses Mal selbst.

Der Schlechteste

Erik Janza. Wie seine slowenischen Abwehrkollegen ist auch der Linksverteidiger in den Eins-gegen-Eins-Duellen immer wieder überfordert. Überlistet mit einem Eigentor seinen eigenen Goalie.

Das gab zu reden

Der Platzwart in Luzern wird in den kommenden Tagen ordentlich zu tun haben. Bereits vor dem Spiel waren aufgrund der miesen Rasenqualität mehrere Abschnitt des Platzes ausgetauscht worden. Nach den 90 Minuten gegen Slowenien dürften nun weitere Reparaturarbeiten fällig sein. Schliesslich wird auf der Acker-ähnlichen Unterlage in der Thermoplan Arena bereits am Dienstag wieder gespielt.

Die Schiris

Ivan Kruzliak aus der Slowakei ist von Beginn an gefordert. Gegen die immer wieder grob einsteigenden Slowenen zückt er schon in den ersten 30 Minuten dreimal Gelb. Am Ende sind es insgesamt sechs Verwarnungen, nur eine davon gegen die Schweiz. VAR Pol van Boekel (Ho) bleibt ohne Einsatz.

Die Fans

15’240 Fans in Luzern heissen die Nati beim ersten Heim-Auftritt seit dem WM-Viertelfinal mit einer rot-weissen Choreo willkommen. Obwohl der SFV die Partie im Vorfeld bis auf den Gästesektor als ausverkauft vermeldete, bleiben einige Sitze in der Thermoplan Arena leer. Vor Anpfiff wird eine Schweigeminute für den vor zwei Wochen verstorbenen SFV-Ehrenpräsidenten Ralph Zloczower (†93) abgehalten. Zudem bedankt sich die Fankurve Schweiz bei den beiden zurückgetretenen Nati-Spielern Silvan Widmer und Christian Fassnacht mit einem kleinen Transparent.

So gehts weiter

Am Dienstag steht für beide Teams das vierte und letzte Nations-League-Spiel in diesem Zusammenzug an. Die Schweiz empfängt Nordmazedonien (20.45 Uhr), erneut in Luzern. Slowenien spielt zeitgleich auswärts im Hampden Park gegen Schottland.

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