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Friday, September 18, 2026

Als Trösterli könnte es ein «Fort Trump» geben: Amerikaner planen die Halbierung der Truppen in Europa

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Als Trösterli könnte es ein «Fort Trump» geben

Amerikaner planen die Halbierung der Truppen in Europa

Droht Europa ein massiver Verlust an US-Militärpräsenz? Das Pentagon will bis zu 40'000 Soldaten abziehen. Deutschland wäre mit seinen 36'000 stationierten Kräften besonders betroffen. Die Nato warnt vor gefährlichen Signalen an Russland.

Publiziert: vor 7 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Das Pentagon plant, bis zu 40'000 US-Soldaten aus Europa abzuziehen
  • Deutschland mit 36'000 Soldaten besonders betroffen, Stützpunkte wie Ramstein gefährdet
  • In Europa aktuell rund 80'000 US-Soldaten, Abzug könnte Hälfte betreffen
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Guido FelderAusland-Redaktor

Das US-Verteidigungsministerium unter Verteidigungsminister Pete Hegseth (46) erwägt eine drastische Reduzierung der amerikanischen Militärpräsenz in Europa. Nach Berichten von NBC News und der «Bild»-Zeitung steht der Abzug von 25'000 bis zu 40'000 Soldatinnen und Soldaten im Raum – das entspräche bis zu der Hälfte der derzeit rund 80'000 auf dem Kontinent stationierten Kräfte.

Ein solcher Schritt wäre der umfassendste militärische Rückzug seit dem Ende des Kalten Krieges und würde neben Bodentruppen auch Kampfjets, Kriegsschiffe sowie schwere Waffensysteme umfassen.

Besonders Deutschland müsste sich auf spürbare Konsequenzen einstellen: Mit aktuell rund 36'000 US-Soldaten stellt die Bundesrepublik das mit Abstand grösste Kontingent in Europa, weshalb zentrale Standorte wie Ramstein massiv betroffen wären. Aber auch Einheiten in Italien und Spanien stehen auf dem Prüfstand.

Dafür ein «Fort Trump»?

Hintergrund der Überlegungen ist der anhaltende Druck von US-Präsident Donald Trump (80) auf die europäischen Verbündeten, endlich die Hauptverantwortung für ihre eigene Verteidigung zu übernehmen. Zusätzliche Risse im Bündnis entstanden zuletzt durch den Iran-Konflikt, bei dem Trump von den europäischen Partnern enttäuscht war und maximale Loyalität einforderte.

Während Nato-Oberbefehlshaber General Alexus Grynkewich (54) verschiedene Optionen von pauschalen Kürzungen bis hin zur Truppenverlegung an die Ostflanke ausarbeitet, hofft Polen auf eine Sonderrolle. Warschau verhandelt intensiv über eine stärkere permanente US-Präsenz und treibt die Pläne für den Bau eines Stützpunkts «Fort Trump» voran.

Der Gesamtplan ist jedoch noch keineswegs beschlossene Sache. In Washington regt sich erheblicher parteiübergreifender Widerstand: Aussenminister Marco Rubio (55) soll ähnliche Entwürfe bereits ausgebremst haben, und Abgeordnete im US-Kongress versuchen derzeit, über das jährliche Militärbudget eine gesetzliche Mindestgrenze für US-Truppen in Europa festzuschreiben, um ein gefährliches Signal an Russland zu verhindern.

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