heise+ | Google frisst das Web: Warum durch KI der Web-Traffic sinkt
Wer etwas wissen möchte, egal was, fragt einfach Google: Die integrierte KI liefert kompakte Antworten in Sekunden. Das ist angenehm bequem, hat aber eine unbequeme Schattenseite, denn jede KI-Antwort killt einen Klick. Google schickt also immer weniger Besucher auf externe Angebote.
- Google entwickelt sich mit KI-Übersichten und dem KI-Modus zunehmend vom Wegweiser zur Antwortmaschine.
- Viele Suchanfragen enden deshalb ohne Klick auf eine externe Website – was einen massiven Traffic-Verlust verursacht.
- Wenn weniger Traffic auch weniger Einnahmen bedeutet, fehlt den Urhebern der Anreiz und das Geld, hochwertige Inhalte zu produzieren.
- Unser Hintergrundartikel zeigt, wie dramatisch die Lage ist, und erklärt zudem mögliche Gegenmaßnahmen.
Das wird für Seitenbetreiber gerade zum Problem. Weniger Klicks bedeutet nicht nur weniger Traffic, sondern auch: weniger Werbeeinnahmen, weniger Abos, weniger Geld für guten Content. Viele Jahre war Google ein fleißiger Traffic-Lieferant, der nun aber immer mehr Fragen selbst beantwortet. Die Quellen sind vielen Nutzern ziemlich egal.
Im schlimmsten Fall droht ein Zusammenbruch des „Google-Traffics“, dann liefert die mächtigste Suchmaschine der Welt leider keine Besucher mehr, was für Websites, Online-Magazine oder Blogs verheerende Folgen haben könnte. Was passiert also, wenn Google zwar die Inhalte weiterhin benötigt, aber immer weniger Nutzer zu den Urhebern schickt? Welche Folgen hat das fürs offene Web – und auch für Google?
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