heise+ | Flash-Talk: erste Weltraum-Rechenzentren und neue Controller-Konzepte
Flash-Speicher bleibt teuer und knapp – und immer mehr davon wandert in die großen KI-Rechenzentren statt in PCs oder Smartphones. Das prägt auch die Geschäftszahlen der Hersteller. Micron berichtete für sein viertes Fiskalquartal bis September 2026 einen Umsatz von 54,2 Milliarden US-Dollar, satte 380 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres.
So soll die Nachfrage nach Enterprise-SSDs für Rechenzentren 2026 um mehr als 80 Prozent wachsen; für das vierte Quartal werden deutlich höhere Vertragspreise erwartet. QLC-Flash gewinnt dabei an Bedeutung, weil KI-Anwendungen große Datenmengen und ausgelagerte Cache-Inhalte möglichst günstig speichern müssen.
Die Knappheit betrifft nicht nur moderne Speicherprodukte. Auch NOR-Flash und SLC-NAND für Industrie- und Embedded-Systeme sind nach Marktberichten unterversorgt. Ein Grund ist die Verlagerung von Fertigungskapazitäten auf lukrativere Speicher für KI-Systeme.
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