Alle neun Insassen tot: Tech-Millionär mit Familie an Bord des abgestürzten Privatjets

Alle neun Insassen totTech-Millionär mit Familie an Bord des abgestürzten Privatjets
03.11.2026, 01:01 Uhr

Mit seiner Familie und Freunden will der texanische Tech-Millionär Adam Robinson auf die Bahamas fliegen. Doch sie kommen niemals dort an. Aus ungeklärten Ursachen gerät das Privatjet über Florida in Sinkflug und stürzt ab.
Beim Absturz eines Privatflugzeugs auf ein Wohngebiet im US-Bundesstaat Florida sind alle neun Insassen ums Leben gekommen. Inzwischen ist bekannt, wer sich an Bord des Flugzeugs befand. Wie das Portal TMZ.com berichtet, starb der Tech-Unternehmer Adam Robinson bei dem Unglück. Er und seine Frau Helen waren demnach mit ihren zwei kleinen Kindern, zwei Freunden und ihrer Nanny auf dem Weg in die Bahamas. Sie lebten in Austin, im US-Bundesstaat Texas, von wo aus die Maschine auch gestartet war.
Der 44-jährige Robinson war eine einflussreiche Persönlichkeit in der Tech-Szene von Austin. Auf LinkedIn folgten ihm und seinen Businessideen mehr als 160.000 Menschen. Vor seiner Tech-Karriere verbrachte Robinson zehn Jahre im Finanzsektor, etwa an der Wall Street. Ab 2020 gründete er mehrere Tech-Unternehmen, die ihm Millionen einbrachten. Das Portal TMZ veröffentlichte eine gemeinsame Trauernachricht der Familien des Unternehmers, der beiden Freunde und der Nanny der zwei und vier Jahre alten Kinder des Paares. Sie dankten den Ermittlern und allen, die ihnen Trost zugesprochen hätten.
Absturzursache wird noch ermittelt
Der Unfall ereignete sich am Sonntagmittag (Ortszeit) am helllichten Tage im Bezirk Palm Beach County. Der Aufprall ließ einen Krater im Asphalt zurück. Trümmerteile seien laut Floridas Gouverneur Ron DeSantis über eine beträchtliche Distanz geschleudert worden. Im Cockpit saßen übereinstimmenden Medienberichten zufolge der 55-jährige Jeff Gregory und die erst 20-jährige Nathalia Gadelha. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch nicht abschließend geklärt.
Zunächst hatte online das Gerücht die Runde gemacht, dass sich Superstar Lenny Kravitz an Bord befand. Das Team des 62-jährigen Musikers machte deutlich, dass diese Spekulationen nicht der Wahrheit entsprechen. "Die Berichte sind unwahr und nicht richtig", hieß es in einem Statement an TMZ. Auch gegenüber der lokalen Nachrichtenwebseite BocaNewsNow.com erklärte eine Sprecherin von Kravitz, dass entsprechende Berichte falsch sind.
Audiomitschnitte dokumentieren laut US-Medien die letzten Funksprüche der Pilotin mit dem Kontrollturm, bevor die Maschine abstürzte. "Mayday, Mayday", habe sie gerufen und den Notfall erklärt. Das Flugzeug verliere rasch an Höhe, meldete sie den Berichten zufolge - zuletzt habe sie von einem Höhenverlust von rund 6000 Metern pro Minute gesprochen. "Wir werden abstürzen. Wir haben keine Zeit mehr."
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