ESPNRanking the top 20 impact transfers for 2026The Jerusalem PostNetanyahu reveals direct call with Syrian President Sharaa, claims he stopped Druze massacresInquirerSolons hit podcast for making fun of differently abled personsPunchCustoms seize smuggled goods worth ₦721.9m in Sokoto, ZamfaraESPN DeportesVitinha: La vuelta de Cristiano debe resolverseZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioLa PressePanne d’électricité | Plus de 17 000 Montréalais dans le noirE! OnlineHow Avantika & More South Asian Celebs Are Sparkling This DiwaliBBC NewsTrump calls off livestream of Fort Hood attacker's execution by firing squadPremium Times2027: Makinde/Daura campaign orders house-to-house mobilisation, agent recruitmentGolem.deAnzeige: Etikettendrucker mit Tastatur und Bluetooth für unter 29 Euro bei Amazonالشرقبريطانيا ترسل المزيد من صواريخ "ستورم شادو" إلى أوكرانيا لضرب مواقع روسية
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, October 15, 2026

So teuer könnten Zigaretten, Tabak und Vapes bald werden

Translate

Die Bundesregierung könnte die Tabaksteuer stärker anheben als bisher geplant. Der Preis für eine Packung Zigaretten könnte demnach bis 2030 von acht auf knapp zwölf Euro steigen.

13.07.2026 | 1:37 min

Mit den Stimmen von CDU, CSU und SPD wird der Bundestag am Abend die Erhöhung der Tabaksteuer beschließen. Vor allem Zigaretten sollen in den kommenden vier Jahren schrittweise teurer werden.

Eine Schachtel mit 20 Zigaretten kostet derzeit im Schnitt etwa 8,05 Euro. Künftig werden für eine Packung folgende Preise prognostiziert:

  • ab 2027: 9,10 Euro
  • ab 2028: 9,91 Euro
  • ab 2029: 10,81 Euro
  • ab 2030: 11,78 Euro

Markenzigaretten könnten noch teurer werden. 20 Zigaretten könnten in den kommenden Jahren bis zu 14 Euro kosten.

Die Koalition will laut Medienberichten die Tabaksteuer stärker anheben als geplant. Bis 2030 soll ein Päckchen Zigaretten fast zwölf Euro kosten. Auch Feinschnitt von Tabak soll teurer werden.

13.07.2026 | 0:23 min

Klingbeil rechnet mit Einnahmen in Milliardenhöhe

Durch die Erhöhung der Tabaksteuer will Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) unter anderem mehr Geld für den Haushalt einnehmen. In dem Gesetzesentwurf heißt es:

Die Anpassung der Tabaksteuer zählt zu den vereinbarten Konsolidierungs-Maßnahmen.

Gesetz zur Erhöhung der Tabaksteuer

Im vergangenen Jahr haben die Einnahmen durch die Tabaksteuer 17,6 Milliarden Euro betragen. Klingbeil geht davon aus, dass im kommenden Jahr 1,5 Milliarden Euro mehr eingenommen werden. Im Jahr 2030 sollen es 4,5 Milliarden Euro mehr sein.

Für einen starken Anstieg der Tabaksteuer hatten sich unter anderem der Suchtbeauftragte der Bundesregierung Hendrik Streeck (CDU) und der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ausgesprochen:

Der Hauptgewinn, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, liegt darin, dass viele Folgekosten der Krankheiten langfristig vermieden werden.

Karl Lauterbach, SPD

Die schwarz-rote Koalition will die Tabaksteuer stärker erhöhen als bisher geplant. „Tatsächlich wird das dazu führen, dass weniger geraucht wird“, so SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach.

13.07.2026 | 4:00 min

AfD kritisiert Steuererhöhung

Für die Union ist die Anhebung der Tabaksteuer politisch heikel. Vor der Wahl hatte sie Steuererhöhungen ausgeschlossen. Noch im ZDF-Sommerinterview 2025 hatte Kanzler Friedrich Merz auf den Koalitionsvertrag gepocht. Darin stehe, dass Steuern nicht erhöht würden, so Merz damals.

Die AfD wirft Merz vor, sich nicht gegen die Pläne aus dem SPD-geführten Finanzministerium durchgesetzt zu haben. Der Bundestagsabgeordnete Christian Douglas kritisiert:

Am Beispiel Tabaksteuer hat die Union ein weiteres Mal bewiesen, dass sie kein Rückgrat hat.

Christian Douglas, AfD

Die Linken-Abgeordnete Doris Achelwilm kritisiert, dass die Erhöhung vor allem Menschen mit kleinen Einkommen treffe. Vertreter der Tabakindustrie befürchten, dass durch die Erhöhung der Schwarzmarkt für Zigaretten gestärkt werde.

Laut einer neuen Umfrage konsumieren 9,6 % der 12- bis 17-Jährigen Nikotin. Besonders E-Zigaretten sind beliebt. Die Politik fordert nun Werbeverbote und härtere Regeln.

26.05.2026 | 2:43 min

Auch Vapen wird teurer

Teurer werden soll jedenfalls auch Tabak zum Selbstdrehen, der sogenannte Feinschnitt. Aktuell gibt es eine 30-Gramm-Packung Feinschnitt ab etwa sechs Euro zu kaufen. Im kommenden Jahr dürfte der Preis im Schnitt bei acht Euro liegen, 2030 bei zwölf Euro.

Auch Vapen wird teurer. Ein Milliliter Liquid soll ab 2027 mit 38 Cent besteuert werden, das sind sechs Cent mehr als bisher. Bis 2030 soll es schrittweise auf 44 Cent nach oben gehen.

Aktuell kosten viele dieser Liquids zwölf Euro. 2030 könnte der Preis bei knapp 15 Euro liegen, sagt Dustin Dahlmann vom Bündnis für Tabakfreien Genuss. Laut Dahlmann wird kein Cent in eine höhere Marge fließen. Die Hersteller und Händler würden also nicht mehr Gewinn machen.

Über das Thema berichtete unter anderem ZDFheute Xpress am 25.09.2026 um 12:10 Uhr und phoenix am 15.10.2026.

View the original on ZDF heute →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.