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Saturday, October 24, 2026

YB-Neuzugang Jenz schwärmt von seiner neuen Heimat

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«Viele Cafés abgecheckt»

YB-Neuzugang Jenz schwärmt von seiner neuen Heimat

Gerade mal eine Viertelstunde braucht Moritz Jenz bei seinem ersten Startelf-Einsatz für YB, um sein erstes Tor für den neuen Klub zu erzielen. Deutlich mehr Zeit wendet er dafür auf, die Region zu entdecken.

Publiziert: vor 24 Minuten

  • YB-Neuzugang Moritz Jenz fühlt sich mit seiner Familie in Bern pudelwohl
  • Er erkundet fleissig die Region, war auch schon im Berner Oberland
  • Angewöhnungszeit hat der Deutsch-Nigerianer nicht wirklich gebraucht
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Alain KunzReporter Fussball

Es gibt Fussballer, die landen irgendwo, irgendwie bei einem Klub und haben lange Zeit keine Ahnung, wo sie überhaupt sind und welche Sprache da gesprochen wird. Der Fall Moritz Jenz (27) ist das pure Gegenteil! Erstens hat der gebürtige Berliner, der auch den nigerianischen Pass besitzt, offensichtlich keine Sprachprobleme. Zweitens kennt er das Land schon bestens seit seiner ersten Stippvisite in der Saison 2020/21, als er für Lausanne spielte. Und drittens scheint der Innenverteidiger getrieben, so schnell wie möglich alles zu erkunden, was es in der Region so zu erkunden gibt.

Die Liebe zur Schweiz manifestiert sich in den ersten Posts, die seine Frau Steffani, bekannt auch als Künstlerin Steffani Milan, absetzt. Zuerst ein Zügelvideo, dann ein Post im Wankdorf. Dort schreibt sie: «Unglaublich aufgeregt angesichts des neuen Kapitels in unserer geliebten Schweiz, wo wir unser erstes gemeinsames Zuhause hatten sowie einige unserer süssesten Erinnerungen.»

Tor-Premiere im Cup

Nun, auch Moritz’ Himmel hängt voller Geigen, macht er doch gleich bei seinem ersten Einsatz in der YB-Startelf im Cup gegen den Erstligisten Taverne sein erstes Tor. «Ich freue mich sehr darüber. Gut durchgelaufen, guter Kopfball», so der Kommentar des Deutschen.

Generell fühle er sich sehr wohl hier, eröffnet Jenz. «Ich fühle mich sogar pudelwohl. Toller Verein. Tolle Fans. Tolle Leute im Verein. Da hat es viele Jungs, die ich noch aus meiner Vergangenheit in der Karriere kenne. Auch einige, mit denen ich vor Jahren zusammengespielt habe. Deshalb ging es relativ schnell, mich einzugewöhnen. Ich fühle mich sehr zu Hause.»

Und dieses neue Zuhause will erkundet sein! «Schönes Land. Schöne Stadt. Ich war sehr viel in der City, bin da sehr viel rumgelaufen und habe viele Cafés abgecheckt. Ich war auch am Münster. Eine sehr schöne Kirche! Wir waren auch schon in den Bergen. Das Panorama ist wunderschön. Es gefällt uns allen sehr.» Also auch Steffani und Sohn Indiana Leonardo (3).

Jenz’ Vertrag läuft bis Saisonende. Da wird er kaum Zeit haben, alle Schönheiten des Kantons zu entdecken. Mal schauen, ob es für eine Verlängerung reicht.

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