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Monday, November 2, 2026

Indirekte Gespräche mit den USA: Iran meldet "sehr intensive" Verhandlungen - Vermittler aktiv

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Indirekte Gespräche mit den USAIran meldet "sehr intensive" Verhandlungen - Vermittler aktiv

02.11.2026, 18:51 Uhr

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Die USA drohen mehrfach mit einem Wiederbeginn der Kampfhandlungen im Nahen Osten nach den Wahlen. Der Iran berichtet nun über eine Pendeldiplomatie von Katar und Pakistan auf Hochtouren. Parallel erweitert der islamische Führer den Verhandlungsspielraum der Regierung.

Zwischen dem Iran und den USA werden nach den Worten des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi derzeit "sehr intensive" indirekte Gespräche geführt, um ein Wiederaufflammen des Krieges zu vermeiden. Die indirekten Gespräche fänden "angesichts der Sensibilität und der Bedeutungsschwere der aktuellen Situation" statt, sagte Araghtschi der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Katar und Pakistan spielten eine "sehr aktive Vermittlerrolle".

Irans Oberster Führer Modschtaba Khamenei übertrug der iranischen Regierung in den Bemühungen um eine Beendigung des Krieges derweil "bestimmte Befugnisse", wie Irna den iranischen Präsidenten Massud Peseschkian zitierte. "Wir bemühen uns, das Problem im Dialog zu lösen. In diesem Zusammenhang hat der Oberste Führer der Regierung bestimmte Befugnisse übertragen", sagte Peseschkian laut Irna. Um welche Befugnisse es sich dabei handeln soll, sagte der iranische Präsident nicht. Der iranische Sicherheitschef Mohsen Resaei sprach Irna zufolge mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Lage in der Golfregion. Nähere Angaben dazu machte die staatliche Nachrichtenagentur nicht.

Teheran hatte zuletzt mitgeteilt, Gespräche über einen Fahrplan zur Beendigung des Krieges mit den USA und Israel und einer Öffnung der für den weltweiten Handel mit Öl und Gas wichtigen Straße von Hormus zu führen. Die Regierung in Teheran gebe "der Diplomatie weiterhin eine Chance" und sei "in engem und andauerndem Kontakt mit den Vermittlern", erklärte Außenminister Araghtschi vor wenigen Tagen.

Die Straße von Hormus ist enorm wichtig für den weltweiten Handel mit Öl und Gas. Seit dem Beginn des Iran-Krieges Ende Februar hat Teheran die Meerenge weitgehend blockiert und greift dort regelmäßig Schiffe an. Die USA verhängten im Gegenzug eine Seeblockade iranischer Häfen.

Zu den iranischen Forderungen zählen ein Ende der Kämpfe, die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie die Aufhebung der Sanktionen gegen den Ölsektor sowie der US-Seeblockade.

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