The Jerusalem PostHungary pledges stable ties with Israel as Herzog meets President Baka, PM Magyar in BudapestESPNFollow live: Celtics, Pistons face off in NBA season openerESPN DeportesEl VAR acertó con el gol anulado a Betis-BarçaInquirerTwins’ suspected trafficker nabbed in Aurora; but abducted kids are missingAnime News NetworkPsyren ‒ Episodes 1-3ZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioBBC عربيهل الاقتصاد الأمريكي قوي إلى درجة تستحق إشادة ترامب المتكررة؟Premium TimesFG, stakeholders seek nationwide expansion of telemedicine servicesLa PresseMission commerciale culturelle | Le ministre Marc Miller revient de ChineSRF NewsKrieg in der Ukraine – Trump: Ukraine soll Friedensabkommen zustimmenBellaNaijaNigeria Confirms Ebola Case in Abuja After Patient Arrives from UgandaABC News (Australia)Firmus yet to secure full funding for AI data centre project
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, October 20, 2026

Anleger setzen auf Demokraten-Sieg: Rüstungsaktien brechen ein

Translate
  • Die Aussicht auf demokratische Mehrheiten setzt Rüstungsaktien in den USA stark unter Druck.
  • Anleger rechnen bei den Midterms im November mit einem Sieg der Demokraten.
  • Ein ETF für Aktien der Rüstungsindustrie fiel von Anfang Juli bis Mitte Oktober um 16 Prozent.

Im Wahlkampf gab sich US-Präsident Donald Trump noch als Friedensstifter. Er versprach, Kriege zu beenden und keine neuen mehr zu beginnen, sobald er wieder an der Macht wäre. Dann folgte der Iran-Krieg, der nun schon acht Monate dauert und die Energiepreise in die Höhe treibt.

Für die Rüstungsindustrie sind Trump und seine republikanische Partei Gold wert. Das zeigt auch die Reaktion des Aktienmarkts. Weil Anleger bei den US-Midterms im November auf einen Sieg der Demokraten setzen, brechen die Rüstungsaktien ein, wie die «Financial Times» berichtet.

Verhindern Demokraten die Erhöhung des Verteidigungsbudgets?

Noch dominieren die Republikaner den Senat und das Repräsentantenhaus. Mit den Demokraten an der Macht wäre Trumps geplante Aufstockung der Militärausgaben um 500 Milliarden US-Dollar auf rund 1,5 Billionen Dollar in Gefahr. Zum Vergleich: China hat die weltweit zweithöchsten Ausgaben fürs Militär mit etwa 336 Milliarden Dollar.

Sollten die Demokraten gewinnen, würde die parteiübergreifende Unterstützung für die massive Aufstockung bröckeln. Die Demokraten seien unzufrieden damit, wie ein Teil der Verteidigungsmittel durch den Kongress gedrückt wurde, schreibt die Zeitung. Zudem habe US-Kriegsminister Pete Hegseth für Ärger gesorgt, weil er sich weigert, die Kosten für den Iran-Krieg offenzulegen.

Aktien brechen um bis zu 36 Prozent ein

Ein spezieller Fonds mit Aktien der Rüstungsindustrie, der iShares US Aerospace and Defence ETF, fiel zwischen Anfang Juli und Mitte Oktober um 16 Prozent. Dabei legte der US-Leitindex S&P 500 im gleichen Zeitraum um 3,5 Prozent zu.

Die Aktie des grössten Waffenherstellers Lockheed Martin verlor seit dem Höchststand im März fast 20 Prozent an Wert. Noch grösser war der Einbruch bei Northrop Grumman und L3Harris mit 35 respektive 36 Prozent Minus.

Was sagt dir der Kursrutsch bei Waffenherstellern über die Rolle von Politik an der Börse?

«Trumps politisches Schicksal und die Wahrscheinlichkeit, dass die Republikaner den Senat verlieren, verliefen fast parallel zur Entwicklung der Verteidigungsaktien», sagt Robert Stallard, Verteidigungsanalyst bei Vertical Research Partners, zur Zeitung. Normalerweise sei die Verteidigung ein überparteiliches Thema, aber die Trump-Regierung habe die Verteidigung zu einer parteipolitischen Angelegenheit gemacht.

Zuletzt erholten sich die Aktienkurse mehrerer Waffenschmieden aber wieder leicht. Grund dafür sind laut dem Bericht die für nächste Woche erwarteten Quartalszahlen mit soliden Gewinnen. Analysten argumentieren, dass unabhängig vom Ausgang des US-Budget-Entscheids die Nachfrage nach amerikanischen Waffen wegen der geopolitischen Turbulenzen weltweit hoch bleibe.

Folgst du 20 Minuten Wirtschaft auf Whatsapp?

Fabian Pöschl

Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort Wirtschaft

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.