ESPNBarnwell on five important Week 3 losses and their aftermathThe Jerusalem PostIranians stagger under soaring cost of living after seven months of war with the USESPN DeportesAutoridades de Manchester City rebaten veredicto de Premier LeagueBollywood HungamaGondhal team meets Maharashtra CM Devendra Fadnavis, appeals for financial support ahead of Oscar 2027 journeyDaily MaverickStudent protests and French public sector strike heap pressure on MacronRTP DesportoSalvador diz que Sporting de Braga "exige mais" do que o que foi apresentadoPunchMeet Nigerian dancer attempting 168-hour Guinness World RecordBillboardElton John Opens London’s Apple Music Hall With Intimate, Hit-Packed PerformanceVariety‘GMA’ Anchor and Christopher Reeve’s Son Will Reveals Testicular Cancer Diagnosis: ‘I Was Raised to Share One’s Struggles’Egypt IndependentBritain’s PM is on a ‘Burnham bounce.’ When will he fall to earth?Antara NewsJakarta rises to 140th worldwide in Global Cities Index 2026Il Fatto Quotidiano“Mostrava i genitali e si masturbava di fronte a una 18enne”: giudice sospeso dal Csm. Lui: “Solo frasi volgari, mi scuso”
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, September 29, 2026

– Nach Felsabbruch: Riesige Staubwolke legt sich übers Schächental

Translate
  • In der Nordwand des Gross Ruchen hat sich ein Felssturz ereignet.
  • Am frühen Montagmorgen, kurz vor 4 Uhr, sind rund 2000 Kubikmeter Fels ins Tal gedonnert.
  • Der Abbruch hat zu einer riesigen Staubwolke geführt, deren Spuren auch am Tag danach noch sichtbar sind.

Ereignet hat sich der Felssturz im Brunnital – einem Seitental des Urner Schächentals bei Unterschächen.

Die Absturzstelle liegt abseits des Siedlungsgebiets. Personen, Gebäude oder Infrastrukturanlagen kamen gemäss aktuellem Kenntnisstand nicht zu Schaden, heisst es in einer Medienmitteilung der Standeskanzlei Uri. Auch das Vieh, das den Sommer über auf einer dortigen Alp weidet, ist bereits früher ins Tal zurückgekehrt.

Allerdings blieb – weit über das betroffene Gebiet hinaus – eine Staubschicht zurück. «Die Staubwolke zog sich bis nach Altdorf», sagt André Bissig, Gemeindepräsident von Unterschächen, der am Montagnachmittag zusammen mit einem Geologen einen Erkundungsflug gemacht hat. «Der Heli-Pilot meinte sogar, man habe die Staubwolke bis nach Brunnen gespürt.»

Nebelverhangene Berglandschaft mit Nadelbäumen.
Legende: Nach dem Absturz hat sich eine dichte Staubwolke über das Tal gelegt. Standeskanzlei Uri

Wenn man ein Foto macht, könnte man meinen, man habe den Schwarz-Weiss-Filter eingestellt.

Auch am Tag nach dem Felssturz kommt die Landschaft im Brunnital gräulich daher. «Wenn man ein Foto macht, könnte man meinen, man habe den Schwarz-Weiss-Filter eingestellt», sagt Bissig. «Das ist schon eindrücklich.» Autos und Fensterrahmen müssten nun vom Staub befreit werden, weitergehende Reinigungsmassnahmen seien aber keine geplant.

Der Felssturz sei unerwartet gekommen, sagt Bissig. Als Ursache dürfte die enorme Hitze des Sommers eine Rolle gespielt haben, die das Eis im Untergrund hat schmelzen lassen: «Laut dem Geologen dürfte der Permafrost aufgetaut sein, damit ging der ‹Leim› des Gesteins verloren.» Daher seien weitere Felsabbrüche möglich.

Die Behörden raten dringend davon ab, das Gebiet entlang des Hangfusses zu betreten oder die Ruchennordwand oder die Ruchenchälen zu besteigen.

Regionaljournal Zentralschweiz, 29.9.2026, 6:31 Uhr ;  fise;stes;brus

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.