heise+ | Bauanleitung für einen kompakten Feinstaub-Warner
Wer schweißt, schleift oder fräst, atmet dabei oft mehr ein, als ihm bewusst ist, denn Feinstaub ist unsichtbar. Wenige greifen zur Atemschutzmaske, solange sie keine unmittelbare Gefahr wahrnehmen. Allein in Europa sind 2021 über 253.000 Menschen vorzeitig an den Folgen von Feinstaubexposition gestorben.
Hier stellen wir deshalb ein „Warngerät für Exposition“-Projekt vor: Ein kompaktes, am Körper tragbares Messgerät misst Feinstaub in Echtzeit und warnt per LED, Buzzer und Vibration – und am Ende des Tages lässt sich ein vollständiger PDF-Bericht generieren.
- Größen und Gefahren von Feinstaub
- Funktion und Steuerung eines Feinstaubsensors
- Praxis und Auswertung von Daten
Motivation
Kommerzielle Messgeräte für Feinstaub am Arbeitsplatz gibt es – aber sie sind teuer und meist an ein Abomodell gebunden. Ein marktübliches Gerät kostet in der Schweiz rund 500 CHF in der Anschaffung, dazu kommen jährliche Lizenzgebühren von bis zu 175 CHF pro Gerät, um alle Auswertungsfunktionen zu nutzen. Wer Daten lokal behalten möchte oder keine Cloud-Anbindung wünscht, ist mit dem Standardangebot oft schlecht bedient.
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