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Monday, September 7, 2026

Baschis Mutter über Promi-Sohn – «Dass Baschi Alkohol trank vor Konzerten, hat mich deprimiert»

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Baschi war 17 Jahre alt, als er durch die Castingshow «Musicstar» berühmt wurde. Das Leben von Sebastian Bürgin änderte sich damals schlagartig. Das seiner Familie ebenfalls.

«Seit ‹Musicstar› kann ich die Treffen, die ich mit Sebastian allein hatte, an einer Hand abzählen», erzählt Monika Bürgin. «Es war immer jemand dabei und dadurch waren unsere Treffen nie ungestört.»

Gemeinsame Zeit war in den letzten gut 20 Jahren ein rares Gut in dieser Mutter-Sohn-Beziehung und bot den Steilpass für das Filmprojekt «Sebastian & Monika» des Luzerner Filmemachers Ivo Amarilli. Aus 36 Stunden exklusiver Mutter-Sohn-Zeit in einem einsamen Haus am Bodensee, entstand ein berührendes Doppel-Porträt, in welchem viel Familiengeschichte zur Sprache kommt.

Wenig Begeisterung für Bühnenkarriere

«Ich wollte weder heiraten noch schwanger werden noch einen Coiffeur als Mann», erinnert sich Monika Bürgin an die Anfänge der Familie, in die Baschi hineingeboren wurde. Ehrlich, direkt und liebevoll tauschen sich die beiden über ihre Geschichte und Beziehung aus.

Ich hatte Angst davor, dass es nicht funktioniert und Sebastian von ziemlich weit oben runterfällt.

So erinnert sich Monika Bürgin an mütterliche Sorgen: «Wenn dein Kind mit neun sagt, es werde ohnehin entdeckt. Und das dann mit zwölf wiederholt und mit 15 wirklich ernst meint – dann macht man sich Gedanken.»

Auch wenn Monika Bürgin die Zukunft ihres Sohnes nicht an einem Bürotisch und noch weniger in einem handwerklichen Beruf sah, war sie alles andere als begeistert, als Baschis musikalische Karriere an Fahrt aufnahm. «Am Anfang war mir das Ganze unangenehm. Ich hatte Angst davor, dass es nicht funktioniert und Sebastian von ziemlich weit oben runterfällt», illustriert Baschis Mutter den damaligen Gefühlszustand.

Beim gemeinsamen Kochen geraten intime Episoden aus Baschis Jugendzeit ans Licht. Beim Spaziergang wird Baschi mit seiner nicht nur einfachen Schulzeit konfrontiert. Die Scheidung der Eltern oder der frühe Tod des Vaters wecken unterschiedliche Erinnerungen. Und dann landet auch noch das Thema Alkohol auf dem Tisch, was Baschi sichtlich unangenehm ist.

Alkohol: Die bittersüsse Versuchung

«Dass Baschi Alkohol trank vor Konzerten, hat mich deprimiert», erinnert sich Monika Bürgin. «Ich bin kein selbstsicherer Mensch», erklärt sich ihr Sohn. Er beschreibt die ständige Verfügbarkeit von Alkohol in der Musikbranche und fügt an: «Da ist der Griff in den Kühlschrank nicht weit.» Aber diese Zeit sei vorbei, betont der Mundart-Star, der am 6. September seinen 40. Geburtstag feiert.

«Für mich ist es wie ein Mutter-Sohn-Date», ordnet Monika Bürgin das Filmprojekt und die damit verbundene – für sie wertvolle – Zeit ein. Und wenn sie von ihrer anfänglichen Überforderung beim Start ins Familienleben erzählt, schliesst sich der Kreis, denn sie spricht dann exakt von der Lebensphase, welche ihrem Sohn aktuell bevorsteht.

Streaminghinweis

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Das Doppelportrait «Sebastian & Monika» ist ab dem 4. September auf Play SRF zum Streamen verfügbar.

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