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Thursday, October 29, 2026

An dieser Demenzform litt «Star Trek»-Star Patrick Stewart

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  • «Star Trek»-Star Patrick Stewart ist laut seiner Sprecherin mit 86 Jahren an Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz gestorben.
  • Typisch für die Lewy-Körper-Demenz sind Halluzinationen, schwankende geistige Fähigkeiten und Bewegungsprobleme.
  • Die Krankheit ist nicht heilbar und verläuft fortschreitend, oft in Schüben.
  • Auch US-Schauspieler Robin Williams litt daran.

Die Rolle des Captain Jean-Luc Picard in «Star Trek: The Next Generation» machte Patrick Stewart weltweit berühmt. Jetzt ist der britische Schauspieler im Alter von 86 Jahren gestorben. Laut seiner Sprecherin Kelly Bush Novak nach einer «kurzen und heftigen» Alzheimer- und Lewy-Körper-Demenz-Erkrankung, der zweithäufigsten Demenzform. Auch der 2014 durch eigene Hand verstorbene US-Schauspieler Robin Williams litt daran.

Schwankungen der geistigen Leistungsfähigkeit

Typische Symptome der auch als LBD (Lewy-Body-Demenz) bekannten Erkrankung sind starke Schwankungen der geistigen Fähigkeiten, das Sehen von Dingen, die nicht da sind, sowie Bewegungsprobleme, die denen bei Parkinson ähneln. Weitere Anzeichen sind laut Alzheimer Schweiz Verhaltensstörungen im Schlaf, Medikamentenunverträglichkeit und psychische Symptome wie Depressionen und Apathie (Teilnahmslosigkeit).

Gedächtnis bleibt zunächst gut erhalten

Gemäss der Organisation betrifft der Rückgang der geistigen Fähigkeiten  zunächst vor allem die Organisationsfähigkeit, die Orientierung, die Anpassungsfähigkeit sowie den Antrieb. Das Gedächtnis bleibt zu Beginn der Erkrankung gut erhalten. Das unterscheidet die Lewy-Körperchen-Demenz von der Alzheimer-Krankheit. Genaue Zahlen zur Häufigkeit der LBD gibt es nicht. Schätzungen zufolge macht sie rund fünf Prozent aller Demenzerkrankungen aus, so das Doccheck Flexikon. Das macht sie nach der Alzheimer-Krankheit zur zweithäufigsten neurodegenerativen dementiellen Erkrankung. Bei ihr lagern sich charakteristische ­Proteinabfälle im Inneren der Nervenzellen ab.

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Fortschreitend, aber in Schüben

Wie die Initiative Alzheimerforschung schreibt, verläuft die LBD fortschreitend, «häufig jedoch unregelmässig und in Phasen». Eine Heilung ist bislang nicht möglich. Durch Behandlung lassen sich nur die Symptome lindern und damit die Lebensqualität verbessern. Wie die DPA unter Berufung auf die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schreibt, ist der Anteil Männer an den Betroffenen wahrscheinlich höher als bei der Alzheimer-Demenz. Sie sind zudem häufiger betroffen als Frauen. «Die Symptome treten überwiegend nach dem 65. Lebensjahr auf.»

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Fee Anabelle Riebeling

Fee Anabelle Riebeling (fee) arbeitet seit 2014 für 20 Minuten. Sie ist stv. Leiterin Wissen/AI, Data und Leiterin des Fachgremiums Faktencheck & Verifikation.

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