«Mein lieber Sohn»: Bryan Cranston trauert um «Breaking Bad»-Star

- «Breaking Bad»-Star RJ Mitte ist im Alter von 34 Jahren gestorben.
- Co-Stars wie Bryan Cranston und Aaron Paul trauern öffentlich um den Schauspieler, der Walter White Jr. spielte.
- Die Todesursache ist noch nicht offiziell bestätigt; die Ermittlungen dauern an.
Nach dem Tod des «Breaking Bad»-Stars RJ Mitte trauern seine Co-Stars um den 34-jährigen Schauspieler. Bekannt wurde Mitte vor allem als Walter White Jr., der Sohn der von Bryan Cranston verkörperten Hauptfigur Walter White. Mitte, der mit Zerebralparese lebte, setzte sich zudem für die Sichtbarkeit und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein.
Cranston schrieb auf Instagram: «Ich bin zutiefst erschüttert, während ich diese Zeilen schreibe. RJ Mitte, mein lieber Sohn aus ‹Breaking Bad›, ist gestorben.» Er habe Mitte kennengelernt, als dieser erst 14 Jahre alt gewesen sei und für die Rolle des Walter White Jr. besetzt worden sei. «Obwohl er mit Zerebralparese geboren wurde, liess er diese Herausforderung niemals – absolut niemals – als Ausrede für irgendetwas gelten. Er stellte sich dem anspruchsvollen Drehplan mit grosser Entschlossenheit», so Cranston.
«Ich werde dich vermissen, mein Junge»
Der verstorbene Schauspieler habe seine Erfahrungen aus der Serie genutzt, um sich lautstark für Schauspielerinnen und Schauspieler mit Behinderungen einzusetzen. Er engagierte sich zudem für wohltätige Organisationen, die Menschen mit Behinderungen unterstützen. «Dass all dieses vielversprechende Potenzial nun verloren ist, ist ein schwerer Verlust», schrieb Cranston weiter.
Erst vor wenigen Wochen hätten sich die beiden laut dem 70-Jährigen noch Nachrichten geschrieben, um ein gemeinsames Mittagessen zu planen. «Ich weiss nicht, ob dieses Treffen seine Zukunft verändert hätte … Aber ich weiss, dass ich ihn geliebt habe und die gemeinsame Zeit – sowohl während der Jahre bei der Serie als auch nach dem Ende des ‹Breaking Bad›-Rummels – sehr genossen habe … Ich werde dich vermissen, mein Junge.»
Co-Stars sind fassungslos
Aaron Paul, der in der Serie Jesse Pinkman spielte, sagte in einer Erklärung gegenüber dem «Hollywood Reporter»: «Ich bin fassungslos. Diese Nachricht bricht mir das Herz. RJ, ich liebe dich, mein Freund. Du wirst uns fehlen. Und wer auch immer das hier liest: Du bist geliebt und nicht allein. Vergiss das nie.»
Dean Norris, der den DEA-Agenten Hank Schrader spielte, sagte: «Auch wenn RJ nicht meinen Serien-Sohn spielte, habe ich mich am Set immer um ihn gekümmert, als er noch ein junger Kerl war. Er war ein wunderbarer, liebenswerter junger Mann und wird schmerzlich vermisst werden. Das ist so herzzerreissend, ich kann es kaum fassen. Meine Gedanken sind bei ihm und seiner Familie.»
Das Management des Schauspielers teilte die Nachricht am Montagabend mit. Eine offizielle Todesursache wurde zunächst nicht genannt; die Ermittlungen dauern an. Über einen möglichen Suizid berichteten einzelne Medien, offiziell bestätigt war dies zunächst jedoch nicht.
Hast du oder hat jemand, den du kennst, Suizidgedanken? Oder hast du jemanden durch Suizid verloren?
Hier findest du Hilfe:
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch
Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen
Karin Leuthold (kle), Jahrgang 1968, arbeitet seit 2005 für 20 Minuten und ist derzeit am Newsdesk tätig.
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