Sony streicht Android 17 für Xperia 10 VI
Zur wechselvollen Geschichte seiner Smartphones – die das Unternehmen aber nicht aufgeben will – gesellt sich bei Sony nun ein neuer Eklat. Wie der japanische Elektronikriese nun selbst mitteilte, wird das Xperia 10 VI kein Update auf das aktuelle Android 17 erhalten. Versprochen hatte man beim Marktstart drei der neuen Hauptversionen von Googles Betriebssystem, sowie vier Jahre Sicherheitsupdates.
Das schreibt Sony in seinem britischen Supportbereich auch mit Bezug auf Deutschland, zuerst hatte Caschys Blog berichtet. In der knappen Mitteilung von Sony heißt es etwas nebulös, dass das Gerät aufgrund der „Speicherkonfiguration“ kein „Upgrade auf Android 17, das wir als angemessen erachten“ unterstütze. Was damit bei einem Smartphone mit 8 GByte RAM und mindestens 128 GByte Flashspeicher gemeint sein könnte, erklärt das Unternehmen nicht. Immerhin: das Versprechen von vier Jahren Sicherheitsupdates will man einhalten.
Patches für Android 16 noch bis 2028
Das gilt aber Sony zufolge für den Zeitraum ab der Vorstellung des Xperia 10 VI. Das kam im Mai 2024 für rund 400 Euro auf den Markt, im Frühling 2028 ist also Schluss. Danach bleiben nur noch die Updates von Googles Play-Bibliotheken als Teil von Sicherheitsaktualisierungen für das Betriebssystem, das eigentliche Android erhält dann keine Patches mehr. Erschienen ist das Handy mit Android 14, aktuell wir dafür Version 16 angeboten. Da Android 17 erst seit Mitte 2026 verteilt wird, dürfte Sony zumindest sein Patch-Versprechen für diese Version einhalten können.
Die meisten Smartphonehersteller sind in den letzten Jahren dazu übergegangen, ihre Update-Politik so wie Sony zu kommunizieren. Versprochen werden in der Regel eine Anzahl von Android-Udpates, nicht ein Zeitraum dafür, sowie eine Frist für die Sicherheitsupdates. Als Faustregel gilt: die teuersten Geräte bekommen am längsten die neuen Android-Versionen. Im Zweifel sollte man sich für die sinnvolle Nutzungsdauer eher am Zeitraum der Sicherheitsupdates orientieren.
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