PunchWayne Rooney reveals why he had nose job, denies weight-loss jabsCNN TürkGalatasaray'a Victor Osimhen'den müjdeESPNTransfer rumors, news: Bayern's Karl to get 'dream' Real Madrid move?InquirerCyclone east of N. Luzon enters PAR; now called Queenie – PagasaThe Jerusalem PostExpanding foothold in Israel, Ondas acquires three more defense tech companiesBollywood HungamaHurun Rich List 2025: From Bollywood star to billionaire mogul: How Juhi Chawla built her rs. 7,790 crore fortuneRTP DesportoBenfica faz exposição ao CD da FPF por incidentes na visita ao FC PortoSouth China Morning PostWho has the upper hand in financial markets, the US or China?The RegisterGovernment contractor exposed path to immigration recordsQuemBeijo entre Anne Hathaway e Dakota Jonhson em filme foi improvisado, diz diretorVilaWebS’ha mort Gabriel Ubach, secretari general de la Unió Sindical d’Andorra경향신문왕갈비탕부터 재첩비빔밥까지, 시속 100km로 전국 맛집 만난다…고속도로 휴게소 맛지도
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, September 24, 2026

Transplantationsgesetz im Bundestag: Organspende – Zustimmung oder Widerspruch?

Translate

250 Abgeordnete meinen, dass sich bei der Organspende etwas ändern muss. Worum es dabei geht und was in der Lesung am Donnerstag besprochen wird.

epd | Vor der ersten Lesung im Bundestag über eine mögliche Neuregelung der Organspende äußern sich die Befürworter der sogenannten Widerspruchsregelung zuversichtlich. Die finale Abstimmung sei zwar erst für Ende des Jahres geplant, sagte die SPD-Abgeordnete Sabine Dittmar, eine der Initiatorinnen des Gesetzentwurfs, der „Augsburger Allgemeinen“ (Donnerstag). Die Abgeordnetengruppe bekomme aber „viele wohlwollende Rückmeldungen“. „Auch von Abgeordneten, die sich beim letzten Mal noch deutlich gegen die Widerspruchsregelung positioniert haben“, fügte sie vor der ersten Parlamentsberatung am Donnerstag hinzu.

Bei der Widerspruchsregelung würde jeder nach seinem Tod Organspender, der einer Entnahme zu Lebzeiten nicht widersprochen hat. Die Befürworter dessen erhoffen sich, dass es dann mehr Spenderorgane in Deutschland gibt, die derzeit häufig fehlen. Aktuell muss für eine Organspende eine ausdrückliche Zustimmung des Verstorbenen oder seiner Angehörigen vorliegen.

Ein ähnlicher Gesetzentwurf einer fraktionsübergreifenden Gruppe zu einer Neuregelung war 2020 gescheitert. „Alles in allem nehme ich im Parlament aber mehr Offenheit gegenüber der Widerspruchsregelung wahr als beim letzten Mal“, sagte die Ärztin Dittmar. Mehr als 250 Abgeordnete hätten den Entwurf unterzeichnet. „Für eine Mehrheit bräuchten wir 316“, fügte sie hinzu. Es gebe noch weitere Abgeordnete, die Zustimmung signalisiert hätten.

Ablehnung der AfD erwartet

„Das muss aber nichts heißen“, sagte Dittmar der Zeitung: „Beim letzten Mal hatten wir auch deutlich mehr Unterschriften, am Ende stimmte die Mehrheit trotzdem gegen die Widerspruchsregelung.“ Hinzu komme, dass die AfD den Entwurf wohl nahezu geschlossen ablehne. „Das allein sind etwa 150 Abgeordnete“, erläuterte die SPD-Politikerin.

Auch die Gegner der Widerspruchslösung wollen keine Prognose über den Ausgang der Abstimmung abgeben. „Es gibt in dieser Frage sehr viele unentschlossene Abgeordnete, deshalb ist das Ergebnis völlig offen“, sagte der CDU-Abgeordnete Michael Brand, einer der Initiatoren des Gegenantrags.

Der Sozialverband Deutschland begrüßte die Initiative für eine neue Regelung. Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier sagte der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstag), Tausende Menschen würden auf ein lebensrettendes Organ warten. „Und jeder von uns kann morgen schon selbst auf der Warteliste stehen“, fügte sie hinzu. Daher sei es „gut, dass durch den Impuls der Parlamentarier nun die Debatte wieder Fahrt aufnimmt“.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

View the original on taz

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.