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Friday, October 2, 2026

Euro Hockey Tour in Finnland – 2 Mal kalt erwischt: Schweizerinnen unterliegen dem Gastgeber 1:4

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  • Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen unterliegt in Lahti Gastgeber Finnland 1:4.
  • Es ist für die Schweizerinnen im Rahmen der Euro Hockey Tour die 2. Niederlage im 2. Spiel.
  • Gleich 2 Mal, jeweils zu Beginn des 1. und 2. Drittels, wird die Nati eiskalt erwischt.

Für die Schweizer Eishockeyanerinnen hat es bei der Euro Hockey Tour in Finnland auch in der 2. Partie nichts zu holen gegeben. 2 Tage nach der 0:5-Klatsche gegen Schweden resultierte gegen den Gastgeber in Lahti eine 1:4-Niederlage. Für Trainerin Shannon Miller, Nachfolgerin von Colin Muller, ist es die 3. Pleite (in Serie) im 5. Spiel.

2 frühe Gegentore

Gleich 2 Mal waren die Schweizerinnen von den Finninnen – namentlich Elisa Holopainen – böse erwischt worden. Die Stürmerin von Frölunda eröffnete nach etwa einer halben Minute das Skore. Sie bezwang Saskia Maurer, die anstelle von Andrea Brändli das Tor hütete, mit einem feinen Ablenker zum 1:0. Der Schweiz gelang darauf eine Reaktion: 5 Minuten nach dem Gegentor traf Nicole Vallario mit einem schönen Handgelenkschuss zum Ausgleich.

Im Mitteldrittel brauchte Holopainen dann gerade mal 13 Sekunden, um ihr Team mit 2:1 in Front zu schiessen. Zuvor war Maurer hinter dem Tor ein fataler Fehlpass unterlaufen. Die Torhüterin konnte anschliessend zwar 2 Mal parieren, ehe Holopainen den Puck doch über die Linie bugsierte.

Doppelschlag entscheidet

Auf diesen erneuten Kaltstart fand die Schweiz keine passende Antwort. Das Team um Captain Lara Stalder und Alina Müller zog schwache 20 Minuten ein, was erst gegen Ende des 2. Drittels mit einem Doppelschlag bestraft wurde.

In der 36. Minute bezwang Emma Nuutinen nach einem schnell vorgetragenen Angriff Maurer mit einem Direktschuss. 1:32 Minuten später krönte Michelle Karvinen eine starke Einzelleistung mit einem präzisen Abschluss aus der Drehung in die nahe, hohe Ecke zum 4:1.

Bei diesem Resultat blieb es bis zur Schlusssirene. Grosser Dank dafür gebührte Goalie Maurer, die ein ums andere Mal eingreifen musste und sich mehrfach auszeichnen konnte. Wenig überraschend wurde die 25-Jährige vom SC Bern zur besten Spielerin der Nati gewählt.

So geht's weiter

Auf die Schweiz wartet nun noch das Kräftemessen mit Tschechien. Dieses Duell gibt es am Samstag ab 12:50 Uhr live auf SRF zwei.

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