Carunglück im Engadin – Zehn Verletzte weiterhin in Spitälern – Opfer identifiziert

- Das schwere Carunglück im Engadin am Donnerstagabend hat fünf Todesopfer und zahlreiche Verletzte gefordert.
- Alle fünf Todesopfer sind nun identifiziert.
- Die Verletzten werden nach Angaben der Kantonspolizei Graubünden auch in Österreich behandelt.
Gemäss dem Sender «NOS» handelt es sich bei den Todesopfern um vier Frauen und einen Mann, allesamt niederländische Staatsbürger und alle über 70 Jahre alt. Der Sender beruft sich bei seinen Angaben auf das niederländische Aussenministerium.
Alle Insassen niederländischer Herkunft
Gemäss «NOS» liegen zehn mittel- bis schwerverletzte Passagiere nach wie vor in verschiedenen Spitälern.
Neben Österreich wurden Verletzte auch auf Spitäler in anderen Kantonen verteilt, wie die Polizei der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Alle Carinsassen waren niederländische Staatsangehörige, wie die Polizei weiter mitteilte.
Der niederländische Reisecar war am Donnerstag im Unterengadin von Zernez in Richtung Susch unterwegs, als er bei der Örtlichkeit Less von der Strasse abkam und zur Seite kippte, wie es in einer Mitteilung der Polizei vom Freitag hiess. An Bord waren 45 erwachsene Personen. Fünf von ihnen starben und 40 weitere wurden leicht bis schwer verletzt.
Der Unfall zog einen Grosseinsatz von Rettungskräften nach sich, wie die Polizei schrieb. Die Behörden klärten nun ab, wie es zum Unfall kommen konnte.
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