Nach missglückter Hinrichtung – Giftspritze überlebt – Christa Pike meldet sich erstmals zu Wort

- Christa Pike überlebte zwei Dosen Pentobarbital und leidet seither unter schweren physischen wie psychischen Folgen.
- Rund einen Monat nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung hat sich die wegen Mordes verurteilte US-Amerikanerin erstmals öffentlich geäussert.
In einer Stellungnahme, die sie ihren Anwälten aus der Krankenstation der Haftanstalt diktierte, schildert die 50-Jährige ihr Erleben: Sie sei bereit gewesen, in Frieden zu sterben – stattdessen erwachte sie verletzt im Spital.
«Mein Körper schmerzt. Meine Arme schmerzen. Meine Hände schmerzen.» Neben schweren Qualen und Kritik an der Inkompetenz der Verantwortlichen äusserte Pike Mitgefühl mit den Angehörigen der 1995 von ihr ermordeten Colleen Slemmer.
Pike erklärte, wie dankbar sie dem medizinischen Personal sei, das ihr das Leben gerettet habe, sowie allen, die ihr Freundlichkeit entgegenbrachten. Wie es für sie weitergehen soll, weiss sie nicht: An manchen Tagen fällt es ihr schwerer als an anderen, Hoffnung zu finden.
Während Pikes Anwälte eine Umwandlung der Todesstrafe in lebenslange Haft fordern, setzt Gouverneur Bill Lee weitere Untersuchungen voraus, hält am Urteil aber fest.
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