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Wednesday, October 7, 2026

Shia LaBeouf gibt nach: FKA Twigs gewinnt Rechtsstreit um Schweigeklauseln

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Shia LaBeouf gibt nachFKA Twigs gewinnt Rechtsstreit um Schweigeklauseln

07.10.2026, 12:01 Uhr

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Waren von 2018 bis 2019 liiert: FKA Twigs und Shia LaBeouf. (Foto: imago / Collage ntv.de)

Über mehrere Jahre streiten FKA Twigs und Shia LaBeouf vor und hinter den Kulissen über schwere Missbrauchsvorwürfe und darüber, was die Sängerin öffentlich über ihren Ex sagen darf. Nun sind die umstrittenen Verschwiegenheitsklauseln vom Tisch.

Der jahrelange Rechtsstreit zwischen FKA Twigs und Shia LaBeouf bekommt ein weiteres Kapitel - diesmal allerdings eines zugunsten der Sängerin. Obwohl sich die Ex-Partner bereits 2025 außergerichtlich geeinigt hatten, drohten Twigs wegen ihrer öffentlichen Äußerungen über die Beziehung erneut juristische Konsequenzen. Damit ist nun Schluss: LaBeouf hat zugestimmt, dass die umstrittenen Verschwiegenheitsklauseln aus dem Vergleich nichtig sind.

Das geht aus Unterlagen hervor, die beim Superior Court in Los Angeles eingereicht wurden und über die unter anderem das US-Magazin "People" berichtet. Die 38-Jährige, die mit bürgerlichem Namen Tahliah Barnett heißt, kann damit künftig "ohne Angst vor Repressalien" über ihre Erfahrungen sprechen. Twigs beantragte daraufhin, ihre Klage gegen ihren Ex-Partner fallen zu lassen.

Ihr Anwalt Mathew Rosengart wertet die Einigung als Erfolg, der über den konkreten Fall hinausgehe. "Twigs ist für etwas eingetreten, das größer ist als sie selbst: für alle weiblichen Überlebenden sexuellen Missbrauchs", erklärte er in einem Statement. Nun könne sich seine Mandantin auch öffentlich für Frauen einsetzen, die möglicherweise weniger privilegiert seien und nicht dieselben Möglichkeiten hätten, sich gegen entsprechende Vereinbarungen zur Wehr zu setzen.

Auch von LaBeoufs Seite gibt es versöhnliche Töne. Seine Anwältin Shawn Holley erklärte, der Schauspieler wünsche Twigs "nur das Beste für ihr Leben und ihre Karriere". Deshalb habe er zugestimmt, den langwierigen Streit zu beenden. Holley verwies außerdem darauf, dass Twigs ohnehin bereits seit Jahren öffentlich über die Angelegenheit spreche. Daran werde sie auch künftig nichts hindern.

Streit trotz außergerichtlicher Einigung

FKA Twigs und Shia LaBeouf waren etwa von Juli 2018 bis Mai 2019 ein Paar. Im Dezember 2020 verklagte die Sängerin ihren Ex-Freund unter anderem wegen sexueller Gewalt, Körperverletzung und der Zufügung seelischen Leids. LaBeouf wies die Vorwürfe zurück. Fast fünf Jahre später schien der Rechtsstreit zunächst beendet. Im Juli 2025 einigten sich die beiden außergerichtlich auf einen Vergleich.

Doch anschließend kam es erneut zum Konflikt. In einem Interview mit dem "Hollywood Reporter" erklärte Twigs, dass sie sich trotz der Einigung nicht "sicher fühle". LaBeouf sah darin einen Verstoß gegen den geschlossenen Vergleich. Im Dezember 2025 leitete er deshalb ein Schiedsverfahren gegen seine Ex-Partnerin ein und forderte Geld von ihr. Das Verfahren wurde später eingestellt.

Twigs wiederum zog selbst vor Gericht und ging gegen die Verschwiegenheitsklauseln in der Vereinbarung vor. Ihre Argumentation: Die Regelungen verstießen gegen den kalifornischen STAND Act, der Verschwiegenheitsvereinbarungen im Zusammenhang mit Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens einschränkt. Nach Darstellung der Sängerin gingen die vereinbarten Klauseln besonders weit. Sie hätten ihr nicht nur untersagt, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen, sondern sogar darüber, sich ganz allgemein zu dem Thema zu äußern.

Mit LaBeoufs Zustimmung, die entsprechenden Klauseln für nichtig zu erklären, ist genau diese Einschränkung nun vom Tisch. FKA Twigs kann künftig öffentlich über ihre Erfahrungen und das Thema sprechen, ohne deshalb Konsequenzen aus dem damaligen Vergleich fürchten zu müssen.

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