Reitszene rätselt um verschwundene Millionen-Sponsorin

- Sheikha Fatima Bint Hazza bin Zayed Al Nahyan, Sponsorin der deutschen Reitszene und Nichte des Scheichs von Abu Dhabi, ist seit Monaten nicht mehr erreichbar.
- Mehrere Turnierveranstalter warten auf vertraglich zugesagte Sponsorengelder für 2026 – insgesamt geht es um hohe sechsstellige Beträge.
- Pferdesport-Deutschland-Chef Dennis Peiler bestätigt, dass die vereinbarten Zahlungen bislang nicht eingegangen sind.
Sie ist wie vom Erdboden verschluckt: Sheikha Fatima Bint Hazza bin Zayed Al Nahyan (Alter unbekannt) galt als Hoffnungsträgerin der Reitszene und steckte Millionen in den Sport. Nun warten mehrere deutsche Turnierveranstalter auf vertraglich zugesagte Sponsorengelder für 2026, wie die «Bild» schreibt. Insgesamt soll es um hohe sechsstellige Beträge gehen.
Warum die pferdebegeisterte Milliardärin abgetaucht ist, weiss offenbar niemand. Selbst über verschiedene Wege und unter Einschaltung der Botschaft konnte bislang kein direkter Kontakt zu ihr hergestellt werden. Die Verantwortlichen nutzten dafür auch den jüngsten Deutschland-Besuch ihres Onkels, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, dem Herrscher von Abu Dhabi.
Pferde ihres Gestüts sind international erfolgreich
«Die vereinbarten Zahlungen für 2026 sind bislang nicht eingegangen», sagt Dr. Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender von Pferdesport Deutschland, gegenüber «Bild».
Ihr Gestüt Al Shira’aa trat als Namenssponsor bei grossen deutschen Reitturnieren auf. Der Betrieb läuft in der Zwischenzeit weiter und die Pferde des Gestüts sind nach wie vor erfolgreich auf internationalen Turnieren unterwegs – umso rätselhafter erscheint darum das Schweigen der Sponsorin.
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Jasmin Steiger (jst) arbeitet seit 2026 für 20 Minuten. Sie arbeitet am Newsdesk und schreibt über verschiedenste Themen.
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