Bayern-Assistent enthüllt Kompany-Nachricht aus dem Spital

Nach Sieg gegen Freiburg
Bayern-Assistent enthüllt Kompany-Nachricht aus dem Spital
Den 3:1-Sieg seiner Bayern sieht Vincent Kompany nach seinem Zusammenbruch am Freitag nur aus dem Spital. Nach dem Spiel meldete sich der dispensierte Trainer bei seinem Co-Trainer Aaron Danks, wie dieser verrät.
Publiziert: vor 12 Minuten
- Vincent Kompany brach am Freitag im Training zusammen und bleibt im Spital
- Nach Bayerns 3:1 in Freiburg gratulierte Kompany Co-Trainer Danks per Whatsapp
- Die genaue Ursache ist unklar, zuvor litt Kompany an einem Virus und liess Medientermine und Trainings aus
Carlo SteinerRedaktor Sport
Die Bayern wollen ihren Coach Vincent Kompany (40), der am Freitag auf dem Trainingsgelände zusammengebrochen ist und mit dem Krankenwagen ins Spital eingeliefert wurde, in seinem Genesungsprozess komplett in Ruhe lassen. Der Belgier liess es sich nach dem Sieg in Freiburg aber trotzdem nicht nehmen, seinem Stellvertreter persönlich zu gratulieren.
Wie sein Co-Trainer Aaron Danks (43) bei Dazn erklärt, hat ihm Kompany nach dem 3:1 im Breisgau ein Lob ausgesprochen. «Ich habe gerade auf mein Handy geschaut und sofort eine Whatsapp von Vince gesehen, in der er sagt: ‹Gut gemacht›, und er war glücklich», sagt der Engländer. Er habe sich bedankt und ihn daran erinnert, dass er sich wirklich gut ausruhen soll.
Kompany befindet sich nach wie vor im Spital, wo er weiter untersucht wird. «Die Rückmeldungen sind im Moment wirklich positiv. Er ist stabil, es geht ihm gut. Er fühlt sich jeden Tag ein bisschen besser», berichtet Danks. Dennoch wird er seiner Mannschaft wohl noch länger fehlen. «Wir werden nicht von Tagen reden, wir werden von Wochen reden, das muss uns allen klar sein», erklärt Sportvorstand Max Eberl (53) an einer Pressekonferenz am Samstag.
Spekulationen über Ursache
Derweil wird über die Ursache für den Zusammenbruch spekuliert. Fakt ist: Kompany litt in der Woche davor unter einer Viruserkrankung. Obwohl er die Pressekonferenzen nach dem 6:1 gegen Leipzig am Sonntag und vor dem 2:2 gegen Arsenal am Mittwoch ausgelassen hat und dazwischen auch die Trainings seinem Assistenten überliess, stand er bei beiden Spielen an der Seitenlinie. Derweil erhält ein Interview seines Vaters Pierre (79) gegenüber der «Bild» aus dem April 2025 im Nachhinein nun grössere Brisanz.
«Er war als Spieler schon diszipliniert, aber jetzt als Trainer ist er noch härter. Er hat einen Tagesablauf, der kaum eine Pause zulässt. Morgens früh ist er bereits im Trainingszentrum, abends verlässt er es als Letzter. Er arbeitet meist 18 Stunden am Tag, seine Kinder sieht er an normalen Tagen sehr wenig», erklärte dieser damals. Die genauen Gründe für den Zusammenbruch bleiben derweil unbekannt.
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