The Jerusalem PostIran threatens to sever Gulf internet cables in retaliation for renewed US, Israeli attacksRTP DesportoVotação online dá vitória a Cristiano Ronaldo, mas não vale Bola de OuroESPNDale Brown, LSU's winningest basketball coach, dies at 90ESPN Deportes¿Por qué no estuvo Checo en la práctica 1 del GP de Estados Unidos?CBS News"The People's Court" Mystery: Michelle Parker's Case Reopened | Case by Case | "48 Hours" PodcastZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFDW EnglishRussia's attacks on Ukraine's capital, Kyiv, are intensifying. DW asked people on the ground what life is likeABC NewsDOJ preemptively sues to block Alaska Senate results if Republican narrowly losesVarietyBlumhouse Soliciting Testimony from Anyone Who Feels ‘Personally Victimized’ by One of Its Movies or TV ShowsStraits Times SportAdvantage Infantino as AFC backing puts FIFA president on track for fourth termHipertextualNetflix quería pagar una fortuna para hacer series y películas de juegos de Xbox: por qué no prosperóTechCrunchFrom Toast to Bessemer: Who founders will hear from at TechCrunch Founder Summit 2026
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, October 23, 2026

Auf einen Blick – Die Feuerwerksinitiative in Kürze

Translate

Am Sonntag, dem 29. November, befindet das Schweizer Stimmvolk über die «Volksinitiative für eine Einschränkung von Feuerwerk», kurz Feuerwerksinitiative. Sie verlangt ein generelles Verbot von lauten Feuerwerkskörpern in der Schweiz. Das Volksbegehren wird nur angenommen, wenn sowohl die Mehrheit der Stimmberechtigten als auch der Stände zustimmen.

Ziel der Vorlage

Die Initiantinnen und Initianten der Volksinitiative wollen Menschen, Tiere und die Natur besser vor Lärm, Schadstoffen in der Luft, Abfall, Unfällen und Bränden schützen. Die Feuerwerksinitiative verlangt daher, den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, die Lärm erzeugen, zu verbieten.

Abstimmungstext

Das ist neu

Bei Annahme der Initiative würde ein landesweites, grundsätzliches Verkaufs- und Verwendungsverbot in der Bundesverfassung verankert. Die Initiative lässt aber offen, welche Feuerwerkskörper als lärmig gelten. Weniger lärmendes Feuerwerk wie beispielsweise bengalische Feuer oder herkömmliche Vulkane sollen gemäss den Initiierenden erlaubt bleiben. Auch könnten die Kantone für grössere Anlässe Ausnahmebewilligungen erteilen, etwa zum 1. August, wobei aber Einzelpersonen explizit untersagt wird, selbst lärmendes Feuerwerk abzubrennen.

Zwei Jungen bereiten nachts im Freien eine Rakete vor.
Legende: Wird die Initiative angenommen, wird einerseits das abbrennen von lärmendem Feuerwerk untersagt, aber auch der Verkauf davon verboten. KEYSTONE / Ennio Leanza

Für die Regelung der Details zum Verbot – zum Beispiel was konkret als «lärmerzeugend» gilt, welche Anlässe «überregionale Bedeutung» haben und eine Ausnahme sein könnten – dafür hat das Parlament und der Bundesrat gemäss Initiativtext zwei Jahre Zeit.

Drei Argumente dafür

  • Feuerwerk schadet der Umwelt: Es verursacht Lärm und Abfall, und setzt Feinstaub und Schadstoffe frei.
  • Feuerwerk schadet den Tieren: Der Lärm verursacht Stress und Angst, und Fluchtreaktionen, die sogar zum Tod führen können.
  • Die Einschränkung von privatem Feuerwerk erhöht die Sicherheit: Der private Umgang mit Feuerwerkskörpern kann zu Unfällen mit teils schweren Verletzungen sowie zu Bränden führen.

Quelle der Argumente: GFS Bern – SRG-Umfrage

Drei Argumente dagegen

  • Die Initiative würde die Feuerwerksbranche stark einschränken und könnte zu erheblichen Umsatzeinbussen führen, die ihre Existenz gefährden.
  • Ein Verbot des Verkaufs und der Verwendung lärmerzeugender Feuerwerkskörper in der Bundesverfassung wäre übertrieben.
  • Feuerwerk gehört für viele Menschen fest zum 1. August und zu Silvester. Ein Verbot für Privatpersonen würde die Freiheit der Menschen zu stark einschränken.

Quelle der Argumente: GFS Bern – SRG-Umfrage

Abstimmungsempfehlungen

Für den Bundesrat und das Parlament geht die Feuerwerksinitiative zu weit. Der Nationalrat lehnt das Volksbegehren mit 131 Ja- zu 50 Nein-Stimmen bei 18 Enthaltungen ab, der Ständerat mit 40 zu 3 Stimmen bei einer Enthaltung.

Grafik mit 'SRF News Abstimmungen' Text und abstrakten Linien.

News, Hintergründe und Analysen zu den Abstimmungen vom 29. November 2026.

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.