"Es war schwer": McConaughey zog sich mit schlechten Kritiken in die Wüste zurück

"Es war schwer"McConaughey zog sich mit schlechten Kritiken in die Wüste zurück
15.10.2026, 09:36 Uhr
Filmpreise und Lob hat Matthew McConaughey in seiner Karriere oft bekommen. Doch auch negative Kritiken beschäftigen den Schauspieler, der einen ungewöhnlichen Weg fand, um mit Verrissen seiner Arbeit umzugehen.
Oscar-Preisträger Matthew McConaughey hat eigenen Angaben zufolge einst zwei Tage lang in der Wüste negative Kritiken der letzten 20 Jahre über sich gelesen. "Ich bin für eine Woche in die Wüste gefahren und habe sie alle in diesem dicken Buch mitgenommen", erzählte der 56-Jährige im Podcast "Build or Break". "Und ich habe zwei Tage damit verbracht, sie mir anzusehen. Es war schwer."
Bei manchen Kritiken habe er sofort gesehen, dass der Autor etwas gegen ihn persönlich habe, erzählte McConaughey. "Bei einigen Rezensionen habe ich festgestellt, dass diese Person es schon vom ersten Satz an auf mich abgesehen hat. Es spielte keine Rolle, ob sie den Film gesehen hatten oder nicht. Sie mögen mich einfach nicht. Sie hatten ohnehin vor, eine negative Kritik zu schreiben", sagt der Schauspieler. "Bei anderen Kritiken dachte ich mir: Diese Person hat recht. Sie ist eigentlich ein Fan von mir und hat aus meiner Darbietung nicht das mitgenommen, was ich mir eigentlich erhofft hatte. Wo habe ich bei der Umsetzung versagt?"
Zuvor war der Hollywoodstar gefragt worden, wie er es schaffe, Kritiken nicht an sich heranzulassen und antwortete, dass diese ihn sehr wohl treffen würden. Er rede sich jedoch ein, "dass diejenigen, die die guten Kritiken geschrieben haben, die Klugen waren", sagte er lachend.
Der in Texas geborene Hollywoodstar spielte in Liebeskomödien wie "Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?" mit, später stand er auch für Martin Scorseses "The Wolf of Wall Street" sowie für Christopher Nolans "Interstellar" vor der Kamera. Für seine Darstellung eines mit HIV infizierten Rodeo-Reiters im Drama "Dallas Buyers Club" bekam McConaughey 2014 einen Oscar.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.