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Sunday, October 11, 2026

So feierte Beatrice Egli ihren Meilenstein im Hallenstadion

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Mit Baschi, Trauffer und Tränen

So feierte Beatrice Egli ihren Meilenstein im Hallenstadion

Als erste Schweizer Musikerin ist Beatrice Egli am Samstagabend im Zürcher Hallenstadion aufgetreten. Den besonderen Moment untermalte sie mit diversen Schweizer Stargästen, viel Party und auch Tränen.

Publiziert: vor 32 Minuten

  • Egli war die erste Schweizer Solo-Künstlerin im Hallenstadion
  • 6000 Fans sahen Heimweh, Baschi, Schwiizergoofe und Trauffer
  • In 2,5 Stunden sang sie 39 Songs und sprach bewegt über Familie
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Michel ImhofTeamlead People

«Das wird für mich ein riesiger Meilenstein. Und für alle ein grosses Fest», kündigte Beatrice Egli (38) im Gespräch mit Blick im vergangenen März den Event an. Und sie sollte recht behalten: Den 10. Oktober 2026 wird sie so schnell nicht vergessen. Am Samstagabend spielte sie als erste Schweizer Künstlerin ein Konzert im Hallenstadion Zürich.

Getreu der Schweizer Pünktlichkeit startete Eglis Auftritt um 19 Uhr. «Ich freue mich riesig, dass ich gemeinsam mit euch heute Geschichte schreiben darf», sagte sie zum Publikum. «Die erste Schweizerin zu sein, die erste Frau im Hallenstadion zu sein. Und das soll erst der Anfang für alle Frauen sein.»

6000 Fans feierten mit Egli

6000 Fans feierten die Premiere der ersten Schweizer Solo-Künstlerin im Hallenstadion. Zuvor füllte als reiner Schweizer Frauen-Act das Podcast-Trio Zivadiliring die Location mit 10'000 Menschen. Auch die Schweizerin Tina Turner (1939–2023) spielte mehrfach im Hallenstadion – damals allerdings noch ohne Einbürgerung.

Das Zürich-Konzert war kein normaler Stopp auf Eglis «Tanzen – Lachen – Leben»-Tournee. Das Konzert wurde nicht nur fürs deutsche Fernsehen aufgezeichnet, für das Schweizer Publikum gab es auch diverse Überraschungsgäste: Mit dem Männerchor Heimweh sang sie «So schön cha s'Läbe si», später holte sie Baschi (40) für das Duett «Ehrlich» auf die Bühne. Auch die Schwiizergoofe traten für den neuen Song «Liächtermeer immer meh und meh» ins Rampenlicht. Kurz vor dem Finale überraschte Alpentainer Trauffer (47) mit «Di hani nid gsee cho».

«Das ist das, wovon ich immer geträumt habe»

Auf ihrer aktuellen Tournee steuert Egli über 20 Städte an. Dass Zürich dabei einen besonderen Platz in ihrem Herzen hat, war schnell klar. «Das ist das, wovon ich immer geträumt habe», sagte sie. Und: «Ich habe es vermisst, Schweizerdeutsch zu reden!»

Emotional wurde Egli, als sie über ihre Wurzeln und ihre Familie sprach. Den Song «Bros» widmete Egli ihren drei Brüdern, «Herzstapfen» allen Menschen, die sie geprägt haben. Darunter speziell ihre Eltern und ihre verstorbenen Grosseltern. «Danke, durfte ich so viel Liebe von euch bekommen und zu der Frau werden, die ich heute bin», sagte Egli, während Tränen ihre Wangen runterkullerten.

Bei «Mini Schwiiz, mini Heimat» lagen sich alle in den Armen

Obwohl das Hallenstadion bestuhlt war, erhob sich das vorwiegend ältere Publikum immer wieder von den Sitzen. Satte 39 (!) Songs standen auf der Setlist, darunter Klassiker wie «Mein Herz» und «Verrückt nach dir» sowie die aktuellen Songs «Au Revoir» und «So oder So (SOS)». Am Ende lagen sich bei der speziellen Schweiz-Zugabe «Mini Schwiiz, mini Heimat» alle in den Armen. «Danke für diesen wunderschönen Abend», sagte Egli zum Schluss des zweieinhalbstündigen Konzerts. «Hört nie auf, an eure Träume zu glauben!»

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