Im Shootout: Seider gewinnt das deutsche Duell mit Draisaitl
Dreimal geführt, am Ende aber doch verloren: Edmonton musste sich vor heimischer Kulisse im Duell der beiden deutschen Nationalspieler Detroit im Shootout mit 3:4 beugen. Sowohl Leon Draisaitl als auch Moritz Seider standen auf dem Scoreboard.

Moritz Seider (l.) gegen Connor McDavid NHLI via Getty Images
Zunächst hatten Leon Draisaitl und Connor McDavid das 1:0 durch Vasily Podkolzin vorbereitet (7.), später brachten Isaac Howard (45.) und Colton Dach (57.) die Oilers immer wieder in Front. Am Ende aber mussten sich die Kanadier am Montag im Rogers Place bei der 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Red Wings mit einem Punkt begnügen.
Für die Gäste setzte zunächst Viktor Arvidsson den aktuellen Trend fort, dass ehemalige Oilers gegen ihre alte Mannschaft treffen, als er im zweiten Drittel zum 1:1 ausglich (29.). Auf Howards ersten Saisontreffer im Powerplay wusste nur 30 Sekunden später Emmitt Finnie eine Antwort.
Seider assistiert Larkin beim 3:3
Und auch auf Dachs vermeintlichen Siegtreffer per Tip-In zugunsten von Edmonton fand Detroit eine entsprechende Reaktion, als es in den letzten zwei Minuten ihren Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm und durch Dylan Larkin den Ausgleich erzielten (59.) - auf Vorlage von Seider, der damit seinen sechsten Assist in dieser Spielzeit sammelte.
Auch Draisaitl scheitert im Shootout
Die Oilers schnupperten durch Draisaitls One-Timer, der in letzter Sekunde von einem Detroit-Schläger abgefälscht wurde, in der Overtime am Sieg. Nach torlosen fünf Minuten ging es dann aber ins Shootout, in dem Michal Postava für die Gäste zum Matchwinner avancierte. Inklusive Draisaitl scheiterten alle Schützen am tschechischen Goalie. Für die Red Wings behielt Lucas Raymond die Nerven, was am Ende den Auswärtserfolg bescherte. Damit beendete das Team aus der Autostadt ihre vier Spiele umfassende Auswärtsserie im Westen mit einer Bilanz von 2-1-1, nachdem sie am Samstag gegen die Flames verloren hatten.
Draisaitl und Sturmpartner McDavid erweiterten durch ihre Vorlagen ihre jeweiligen Punkteserien auf zwölf beziehungsweise neun Partien. Der deutsche Nationalspieler ging nach zuvor sechs Spielen in Folge mit mindestens einem Treffer diesmal leer aus.
Die Oilers sind mit acht Siegen aus zwölf Spielen weiter Erster in der Pacific Division, für die Red Wings war es der fünfte Saisonerfolg.
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