Sensationsfund – Mann entdeckt in Deutschland riesigen Römerschatz

- Ein Familienvater hat auf einem Acker bei Köln einen römischen Münzschatz entdeckt.
- Er meldete den Fund dem Landschaftsverband Rheinland (LVR).
- Insgesamt wurden 934 römische Münzen entdeckt.
Nach Angaben des LVR-Amts ist dies der grösste Münzschatz aus der Zeit des römischen Kaisers Hadrian, der je in Deutschland gefunden wurde. Weltweit ist es demnach der fünftgrösste aus dieser Zeitspanne – das Amt beschreibt den Fund als «sensationell». Die Experten gehen davon aus, dass er im zweiten Viertel des zweiten Jahrhunderts nach Christus absichtlich vergraben wurde.
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Bild 1 von 2. Der Münzschatz wird nun im LVR-Landesmuseum in Bonn gezeigt. Bildquelle: KEYSTONE/DPA/Rolf Vennenbernd.
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Bild 2 von 2. Der Erdblock mit den Münzen wurde als Ganzes in die Restaurierungswerkstatt gebracht. Dadurch hätten sich wertvolle Erkenntnisse gewinnen lassen, sagte Classen. So fanden sich Fragmente eines Keramiktopfs und Strohreste. «Wahrscheinlich sind die Münzen ursprünglich in einem mit Stroh ausgepolsterten Topf vergraben worden», vermutet Otte. Bildquelle: KEYSTONE/DPA/Rolf Vennenbernd.
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Der Grossteil der entdeckten Münzen wurde aber noch früher hergestellt, nämlich im ersten Jahrhundert nach Christus. Die älteste Münze stammt sogar aus dem Jahr 148 vor Christus.
Wie viel sind die Münzen wert?
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Die 934 Denare entsprachen damals einem Vermögen: Ein römischer Legionär hätte dafür rund sechs Jahre sparen müssen, erklärt Rahel Otte, wissenschaftliche Referentin des LVR-Amts. Der Materialwert liege heute bei etwas über 6000 Euro, der wissenschaftliche Wert sei deutlich höher.
Archäologe Classen ist voll des Lobes über das Verhalten des Finders Oliver Riedl. «Durch seine Umsicht waren wir in der Lage, den Hortfund fachgerecht und vollständig zu bergen.»
Der Münzschatz aus Wesseling ist nun Eigentum von Nordrhein-Westfalen. Riedl erhält aber eine Belohnung vom Heimatministerium des Bundeslands.
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