WM-Quali-Playoffs: SUI – ISR – Sieg ohne Gegentor: Schweizerinnen erfüllen die Pflicht

- Die Schweiz bezwingt Israel in Sitten mit 2:0 und zieht in den Playoffs für die WM 2027 in Brasilien mit dem Gesamtskore von 9:3 in die nächste Runde ein.
- Iman Beney nach einer halben Stunde und Julia Stierli in der Nachspielzeit erzielen die Treffer.
- In der 2. Playoff-Runde Ende November und Anfang Dezember trifft das Team von Rafel Navarro auf Österreich.
Nach dem wilden 7:3-Sieg im Hinspiel hatte sich die Schweizer Nati für das Rückspiel gegen Israel zwei Ziele gesetzt: den Einzug in die 2. Playoff-Runde der WM-Qualifikation perfekt zu machen und ohne Gegentor zu bleiben. Mit dem 2:0-Erfolg in Sitten erfüllte das Team von Nati-Coach Rafael Navarro beide Vorgaben souverän.
Navarro nahm in seiner Startelf 3 Änderungen vor: Lia Kamber, die Doppeltorschützin aus dem Hinspiel, sowie Nadine Riesen und Julia Stierli rückten in die Anfangsformation. Die Schweiz übernahm von Beginn an wie erwartet die Kontrolle und präsentierte sich defensiv deutlich stabiler als noch wenige Tage zuvor. Offensiv fehlten zunächst allerdings die letzte Konsequenz und Genauigkeit. Eine Direktabnahme von Iman Beney strich nur knapp am Tor vorbei (9.), kurz darauf liess Kamber eine Doppelchance ungenutzt (10.).
Nach einer halben Stunde brach die auffällige Beney den Bann. Die Spielerin von Manchester City, die unter Navarro wiederum in der Offensive eingesetzt wurde, traf nach einer Massflanke von Géraldine Reuteler mit einem wuchtigen Kopfball zur Führung. Die 20-jährige Walliserin traf in ihrem «Heimspiel» zum 3. Mal in der laufenden WM-Qualifikation.
Gleiches Bild in der 2. Halbzeit
Auch in der 2. Halbzeit präsentierte sich im Tourbillon das gleiche Bild. Das Geschehen spielte sich praktisch nur in der Hälfte der Israelinnen ab. Die Schweiz kontrollierte die Partie nach Belieben, drängte auf den zweiten Treffer und liess sich dabei defensiv kaum aus der Ordnung bringen. Erst in der 53. Minute verzeichneten die Gäste ihren ersten Abschluss der Partie.
Die Gastgeberinnen blieben weiterhin am Drücker (77 Prozent Ballbesitz, 32:2 Abschlüsse), agierten vor dem Tor aber weiterhin zu wenig zwingend. Als man sich schon mit dem Mini-Sieg abgefunden hatte, sorgte Stierli in der Nachspielzeit mit einem direkten Freistoss für den Endstand.
Nun gegen den Nachbarn aus Österreich
Auf die Schweizerinnen wartet nun eine deutlich grössere Herausforderung. In der 2. Playoff-Runde treffen sie auf Österreich, das in der Weltrangliste als Nummer 25 einen Platz vor der Schweiz klassiert ist. Die Österreicherinnen gewannen zuhause gegen den Kosovo mit 4:0 und setzten sich mit dem Gesamtskore von 6:1 durch. Die Partien finden zwischen dem 26. November und 5. Dezember statt. Die WM in Brasilien geht vom 24. Juni bis 25. Juli 2027 über die Bühne.
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