RTP DesportoPortugal gere vantagem confortável com segundo play-off para Mundial feminino na miraInquirer EntertainmentRJ Mitte, ‘Breaking Bad’ actor and disability rights champion, dies at 34Bollywood HungamaRahul Vaidya passes beeped remark about Disha Parmar on Pati Patni Aur Panga 2; leaves contestants shocked as fans call him out on RedditPunchUS roller coaster ‘incident’ kills one, injures severalThe Jerusalem PostNorth Korea's Kim showcases missile capable of reaching US as Trump signals possible meetingESPN DeportesAsí vivimos Guardians vs. Rays, J1 Serie de CampeonatoInquirerVP impeachment trial: Court releases November scheduleZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFCNN TürkM5 METRO KAZA MI YAPTI, PATLAMA MI OLDU, NEDEN GELMİYOR? 13 Ekim M5 Üsküdar-Sultanbeyli Metro Hattı Son DurumBillboardPitch Music & Arts Returns for 10th-Anniversary Edition in 2027سكاي نيوز عربيةالمتحدثة الجديدة باسم البيت الأبيض.. ماض مثير للجدل يطاردهاObservador DesportoÉ um erro o atual PSD tratar Passos como se fosse um inimigo
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, October 13, 2026

Diese Wörter liefern Hinweise: Studie: Psychopathische Züge zeigen sich in der Sprache

Translate

Diese Wörter liefern HinweiseStudie: Psychopathische Züge zeigen sich in der Sprache

13.10.2026, 07:44 Uhr

00:00

02:51

611183558
In autobiografischen Texten von Probanden konnten Forscher einen Zusammenhang zwischen der Wortwahl und psychopathischen Merkmalen feststellen. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Ein US-Forschungsduo lässt 450 Menschen über Höhen und Tiefen ihres Lebens schreiben. Eine Textanalyse zeigt klare sprachliche Muster bei psychopathischen Zügen. Dabei spielt auch ein auffallend positiver Tonfall eine besondere Rolle.

Tragen Texte von Menschen mit psychopathischen Merkmalen verräterische Spuren? Ein Forschungsduo aus den USA konnte nach eigenen Angaben anhand von Schriftstücken einen Zusammenhang zwischen der Sprache von Menschen und psychopathischen Persönlichkeitsmerkmalen nachweisen. Die Verwendung bestimmter Wörter und Ausdrucksweisen lieferte den Forschern Hinweise auf psychopathische Persönlichkeitsmerkmale.

Die Forscher der Universität von Mississippi befragten 451 Teilnehmer, die meisten davon Studenten, aber auch 144 Personen, die nach eigenen Angaben bereits einmal im Gefängnis gesessen hatten. Alle sollten schriftlich offene Fragen zu den Höhepunkten, Tiefpunkten und Wendepunkten ihres Lebens beantworten. Anschließend füllten die Teilnehmer einen Selbstbeurteilungsfragebogen aus, mit dem die Ausprägung von drei psychopathischen Merkmalen gemessen wurde:

  • Kühnheit: Ruhe unter Bedrohung, soziale Dominanz, Abenteuerlust und emotionale Widerstandsfähigkeit.

  • Kaltherzigkeit: Geringe Empathie, Missachtung anderer, Grausamkeit und die Neigung, Menschen zum eigenen Vorteil auszunutzen.

  • Enthemmung: Schwache Impulskontrolle, mangelnde Planung und Selbstbeherrschung sowie geringe Berücksichtigung möglicher Konsequenzen.

Weniger Wörter in Zusammenhang mit Angst

Die Texte, welche die Probanden über ihr Leben verfasst hatten, wurden schließlich mit einer Textanalysesoftware untersucht. Das Ergebnis: Personen, die im Fragebogen höhere Werte bei Kühnheit erreicht hatten, verwendeten in ihren Texten weniger Wörter im Zusammenhang mit Angst - wie etwa "Furcht", "Angst" oder "Sorge". Sie erwähnten auch seltener psychische Erkrankungen.

Eine höhere Kaltherzigkeit war laut den Autoren hingegen mit einem positiveren Tonfall und mehr leistungs- und belohnungsbezogener Sprache verbunden und einem geringeren Gebrauch negativ gefärbter Wörter. Personen mit höheren Werten bei dem Merkmal Enthemmung verwendeten hingegen häufiger negativ gefärbte Wörter und bezogen sich seltener auf Freunde. Positive Wörter oder Wörter im Zusammenhang mit Leistung wurden von ihnen seltener verwendet.

"Psychopathie zeigt sich im alltäglichen Verhalten"

"Das zeigt uns, dass die Geschichte, die wir über unser Leben erzählen, Bedeutung hat", sagte Co-Autorin Laura Drislane laut einer Mitteilung der Universität von Mississippi. Das Ziel sei dabei aber nicht, Psychopathie anhand der Sprache zu diagnostizieren, so Hauptautor Ky Bray. Vielmehr verdeutliche die Studie, "dass sich Psychopathie im alltäglichen Verhalten zeigt, sogar in subtilen Verhaltensweisen wie der Sprache".

Zudem betonen die Autoren, dass jeder Mensch ein gewisses Maß an Kühnheit, Kaltherzigkeit und Enthemmung aufweise. "Die Menschen neigen dazu, Psychopathie als ein einheitliches Phänomen zu betrachten. Tatsächlich ist sie aber multidimensional", meint Bray. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "Personality and Individual Differences" veröffentlicht.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.