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Tuesday, October 6, 2026

Hochbegabte Maya weiss nicht weiter – am Ende bleiben 500 Euro

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Bei der 16’000-Euro-Frage setzt Maya Upmann auf ihre Telefonjokerin. Deren Tipp erweist sich als falsch.

Bei der 16’000-Euro-Frage setzt Maya Upmann auf ihre Telefonjokerin. Deren Tipp erweist sich als falsch.Screenshot RTL

Darum gehts

  • Maya aus Neukeferloh bei München scheitert bei «Wer wird Millionär?» an der 16’000-Euro-Frage.
  • Sie folgte dem falschen Tipp ihrer Nachbarin und fiel damit auf 500 Euro zurück.
  • Moderator Günther Jauch lobte sie als eine der unterhaltsamsten Kandidatinnen der Sendungsgeschichte.

Für Maya Upmann aus Neukeferloh bei München nahm der Auftritt bei «Wer wird Millionär?» früh eine unerwartete Wendung. Schon bei einer einfachen Frage nach der Bezeichnung von Einwohnerinnen verschiedener Länder kam die Kandidatin ins Grübeln – und sorgte damit für einige Lacher.

Auch abseits des Quizstuhls konnte Maya mit einigen bemerkenswerten Erfolgen aufwarten. Schon vor ihrer Schulzeit besuchte sie Förderkurse, später übersprang sie die elfte Klasse und legte ihr Abitur mit Bestnoten ab.

Inzwischen studiert sie im vierten Semester an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zudem gewann sie dreimal den Bayerischen Jugendpreis und sicherte sich den Landessieg bei der Philosophie-Olympiade. Die lange Liste ihrer Erfolge beeindruckte auch Günther Jauch. «Sie sind schon ziemlich schlau», meinte er.

Frankreich war die richtige Antwort

Bei der 1000-Euro-Frage wollte Günther Jauch wissen, bei welchem Land die weibliche Bezeichnung einen Umlaut enthält, die männliche hingegen nicht. Maya entschied sich für Bulgarien und nannte «Bulgarierinnen». Als Jauch sie darauf hinwies, dass es korrekt «Bulgarinnen» heisse, reagierte sie verblüfft: «Sind die da alle männlich?»

Daraufhin wandte sich der 70-jährige Moderator an Mayas Mutter, die im Publikum sass. «Wenn Sie mir jetzt sagen, dass Sie nie weiter als bis in den Bayerischen Wald gefahren sind, ist das in Ordnung hier», scherzte er. Doch die Mutter versicherte, ihre Tochter sei bereits viel gereist. Maya wollte das nicht unkommentiert lassen und rief lachend: «Jetzt fall mir nicht in den Rücken!»

Mit Stift und Papier näherte sie sich schliesslich doch noch der richtigen Lösung. Über den Begriff «Französinnen» erkannte sie, dass Frankreich die gesuchte Antwort war.

Maya gab eine Antwort aus Harry Potter

Mit Mühe spielte sich Maya anschliessend bis zur 16’000-Euro-Frage vor. Dabei ging es um North Sentinel Island. Jauch wollte wissen, was sich auf der zu Indien gehörenden Insel im Indischen Ozean befindet, die seit Jahrzehnten als Sperrgebiet gilt. Nach dem Einsatz des 50:50-Jokers blieben noch zwei Antwortmöglichkeiten übrig: «isoliertes Volk» und «Stein der Weisen».

Hättest du gewusst, was sich auf North Sentinel Island befindet?

Für Unterstützung rief Maya ihre Nachbarin an, eine ehemalige Moderatorin des WDR-Reisemagazins «Wunderschön!». Doch auch sie wusste die Antwort nicht und tendierte zum «Stein der Weisen» – einem Begriff, den viele aus der «Harry Potter»-Reihe kennen. Maya folgte ihrem Tipp und entschied sich damit für die falsche Antwort. Statt weiter um 16’000 Euro zu spielen, fiel sie auf 500 Euro zurück.

Zum Abschied versuchte Jauch, die enttäuschte Kandidatin aufzumuntern. Sie sei eine der unterhaltsamsten Teilnehmerinnen in der Geschichte von «Wer wird Millionär?» gewesen, sagte der Moderator. Maya nahm es mit Humor und entgegnete resigniert: «Das ist doch auch was.»

Karin Leuthold

Karin Leuthold (kle), Jahrgang 1968, arbeitet seit 2005 für 20 Minuten und ist derzeit am Newsdesk tätig.

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