Messflugzeug drehte mitten in der Nacht Runden über Zürich

- Am Flughafen Zürich haben in der Nacht auf Dienstag die ersten periodischen Messflüge zur Überprüfung der Navigationsanlagen stattgefunden.
- Bis Samstag, 29. August, sind weitere Flüge am Nachmittag und nachts – spätestens bis 2 Uhr – geplant.
- Die Messflüge werden von Skyguide durchgeführt und prüfen Instrumentenlandesysteme sowie Drehfunkfeuer.
In der Nacht auf Dienstag haben am Flughafen Zürich die ersten periodischen Messflüge zur Überprüfung der Navigationsanlagen stattgefunden. Bis am Samstag, 29. August, sind weitere Flüge am Nachmittag sowie nachts nach Ende des regulären Flugbetriebs geplant – spätestens bis 2 Uhr morgens.
Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, landete das Flugzeug des Typ Beechcraft King Air 350 am Montagabend um 21.38 Uhr in Zürich. Bereits um 23.50 Uhr hob sie auf Piste 28 wieder ab und war danach knapp zwei Stunden in der Luft. Die erste Runde führte bis nach Gipf-Oberfrick im Kanton Aargau, das kurz vor Mitternacht auf einer Höhe von knapp 1700 Metern über Meer überflogen wurde.
Grosse Schleife und Landung um kurz vor 2 Uhr
Anschliessend erfolgte ein Anflug auf Piste 10 über Oberhasli und Rümlang. Im Osten flog die Maschine danach zweimal bis Wil SG, bevor es via Nürensdorf und Bassersdorf zurück zum Anflug auf Piste 28 ging – dieselbe Piste wie 10, nur in umgekehrter Richtung. Bei diesen Runden lag die maximale Höhe bei knapp 1000 Metern, je nach Terrain also rund 550 Meter oder weniger über dem Boden.
Danach drehte die Beechcraft acht Runden mit Anflügen auf dieselbe Piste. Das Flugzeug bog dabei jeweils über der Piste ab und flog weiter über Oberembrach, das Winterthurer Quartier Dättnau und Kyburg – auf gut 1500 Metern Höhe. Nach einer grösseren Runde über die Stadt Winterthur und Russikon im Zürcher Oberland folgte ein letzter Anflug aus Norden, der bei Wutöschingen in Deutschland begann. Via Weiach ging es auf Piste 16. Nach einer weiteren, kurzen Runde über Winkel landete das Flugzeug schliesslich um 1.47 Uhr.
Instrumentenlandesysteme und Drehfunkfeuer kontrolliert
Bei den von Skyguide durchgeführten Messflügen werden die Instrumentenlandesysteme und Drehfunkfeuer kontrolliert. Dafür kann das eingesetzte Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 teilweise auch abseits der üblichen Anflugrouten fliegen und Gebiete ausserhalb des Flughafenareals überqueren. Falls die Arbeiten diese Woche nicht abgeschlossen werden können, ist die Woche ab dem 14. September als Reserve vorgesehen.
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Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
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