Bleibt trotz allem positiv – Kilde: «Ich bin froh, dass es ‹nur› die Achillessehne war»

Vor etwas mehr als einer Woche stürzte der norwegische Speedfahrer Aleksander Kilde beim Training und verletzte sich abermals schwer: Er zog sich einen Riss der Achillessehne zu. Mittlerweile wurde der 34-Jährige operiert und arbeitet weiter an seinem Comeback. Seit der Abfahrt 2024 in Wengen und seinem schlimmen Sturz hat Kilde nur eine Handvoll Rennen bestritten und musste einen Comebackversuch zum Jahreswechsel 2026 vorzeitig abbrechen.
Im Interview mit dem norwegischen Fernsehen gab sich Kilde schon wieder optimistisch und sieht das wenige Positive an der Situation: «Ich bin froh, dass es ‹nur› die Achillessehne war und keine Knieverletzung.» Er sei froh, habe er eine Verletzung, die nun passiert sei und die ihm einen klaren Plan zurück ermögliche. Er könne nun, da die Operation durch ist, besser damit umgehen – physisch und psychisch: «Mit den Schmerzen geht es und auch im Kopf ist es besser als noch vor einigen Tagen.
Ich hoffe, dass ich vielleicht Ende Winter oder Ende Saison wieder Ski fahren kann.
Freude auf mehr Familienzeit
Klar ist, dass es lange gehen wird, bis die Skifans den Norweger wieder in einem Renndress sehen werden. Kilde wagt einen vagen Ausblick: «Ich hoffe, dass ich vielleicht Ende Winter oder Ende Saison wieder Ski fahren kann.» Das klingt nicht nach einem Einsatz Kildes in der für die Männer am Sonntag beginnenden Saison.
Aber Kilde wäre nicht Kilde, wenn er hier nur Trübsal blasen würde. Auch hier versucht er, irgendwo positive Aspekte zu finden: Er bleibe nun einige Monate in Innsbruck und hoffe, «diesmal einige Zeit mit der Familie verbringen» zu können.
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