«Aus Protest»: Hacker droht, GTA 6 gratis zu veröffentlichen

- Ein Hacker namens Cyberleek droht, das noch unveröffentlichte Spiel Grand Theft Auto 6 gratis ins Internet zu stellen.
- Als Bedingung fordert er von Rockstar Games und Take-Two eine physische Version des Spiels sowie eine öffentliche Entschuldigung.
- Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Entwickler auf die Forderungen eingehen.
Ein Hacker droht, das lang ersehnte Videospiel Grand Theft Auto 6 gratis zu veröffentlichen. Der Hacker ist unter dem Namen Cyberleek bekannt. Er hat zuvor schon Aufnahmen veröffentlicht, die Szenen aus dem Spiel zeigten. Die Drohung ist also nicht einfach abzutun.
Der Hacker bietet Rockstar Games – dem Entwicklerstudio des Spiels – und Take-Two – dem Mutterkonzern des Studios – einen Ausweg. Sie sollen eine physische Version des Spiels veröffentlichen und sich öffentlich entschuldigen. Der Entwickler hatte zuvor mitgeteilt, dass es GTA 6 nur digital geben werde.
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«Physische Datenträger und eine Entschuldigung»
«So sieht’s aus, ganz klar und deutlich: Sobald Cyberleek eine Marktkapitalisierung von 30 Millionen erreicht, wird die Version veröffentlicht – im vollständigen Story-Modus, bis zum Ende durchgespielt, inklusive Abspann und allem», heisst es in einer Mitteilung auf der Website von Cyberleek.
«Take-Two hat nur einen Ausweg: physische Datenträger und eine öffentliche Entschuldigung», heisst es weiter. «Sie können diesen Weg jederzeit einschlagen. Oder sie können darauf setzen, dass CyberLeek nur blufft. Jeder weiss, wofür sie sich entscheiden werden.»
Was würdest du tun, wenn eine Gratis-Version des Spiels geleakt würde?
Online-Modus wohl nicht in Gratis-Version enthalten
Cyberleek hat bereits in der Vergangenheit behauptet, dass diese GTA-6-Leaks als Protest gegen das Fehlen einer physischen Version gedacht seien. Allerdings hat er mit der ganzen Situation auch viel Geld verdient, wie Metro schreibt. Cyberleek behauptet, das Geld diene lediglich der Deckung der «Betriebskosten». Cyberleek ist nicht der Einzige, dem die Entscheidung gegen physische Datenträger missfällt. Allerdings hat es dem Vorverkauf des Spiels nicht geschadet.
Laut Metro ist es äusserst unwahrscheinlich, dass Rockstar und Take-Two den Forderungen von Cyberleek nachgeben werden. Sollte eine Raubkopie des Spiels im Internet auftauchen, würde dies sicher erheblichen Schaden anrichten. Doch die meisten Leute werden wohl trotzdem die offizielle Version kaufen, um den Online-Modus spielen zu können, der nächstes Jahr erscheinen soll.
Simon Misteli (sim), Jahrgang 1995, arbeitet seit 2024 als Redaktor am Newsdesk. Dabei schreibt er über verschiedenste Themen mit einem Fokus auf Auslandsgeschichten.
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