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Thursday, October 29, 2026

Teure „Power einer neuen Ära“: Apples 33.329-Euro-Mac-Studio ist da

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Wie von Apple im August angekündigt, lässt sich das absolute Topmodell des Mac Studio nun bestellen. Wer möchte, kann die Workstation nicht nur mit M5 Ultra ausstatten, sondern auch erstmals ein 512 GByte großes RAM-Modul (wie bei Apple üblich geteilt mit den GPUs) einbauen lassen. Dafür, was Apple die „Power einer neuen Ära“ nennt, braucht es allerdings sehr, sehr viel Kleingeld: Die Vollausstattung mit 36-Core-CPU und 80-Core-GPU, besagten 512 GByte RAM und 16 TByte großer SSD kostet genau 33.329 Euro.

Im Paket enthalten sind wie üblich weder Tastatur noch Maus oder Trackpad, dafür aber ein passendes Eurostecker-Netzkabel. Leider gibt es den Mac zum Preis eines Autos aber auch nicht sofort: Apple nennt Lieferzeiten von 10 bis 12 Wochen bei Bestellung per DHL oder UPS, eine Abholung in einem größeren Apple Retail Store wie dem am Berliner Kurfürstendamm soll nicht vor dem 28. Januar möglich sein.

Geht es dem Workstation-Käufer vor allem um viel RAM, der etwa beim Betrieb von großen lokalen KI-Modellen sinnvoll sein kann, lässt sich hier und da noch etwas „sparen“, wenn auch nicht viel. So gibt es die 512 GByte nur mit dem schnellen Ultra (CPU/GPU-Ausstattung siehe oben), der allein schon 1430 Euro Aufpreis gegenüber dem Modell mit 30-Core-CPU und 64-Core-GPU kostet.

Braucht man weniger schnellen SSD-Platz, was angesichts des RAM-Ausbaus wenig sinnvoll erscheint, bekommt man den 512-GByte-Boliden „bereits“ ab 25.079 Euro, dann aber mit nur 1 TByte großer SSD. Der Aufstieg von 96 GByte auf 512 GByte allein kostet 17.050 Euro. Da kommen einem die 8250 Euro, die Apple für den Voll-SSD-Ausbau auf 16 TByte verlangt, fast wie ein „Schnäppchen“ vor. 2 TByte kostet 550 Euro mehr, 4 TByte 1650 Euro und 8 TByte 3850 Euro.

Zur Einordnung: Das Basismodell mit M5 Ultra und 30-Core-CPU und 64-GByte-GPU kostet 6599 Euro mit 96 GByte RAM und 1 TByte SSD. Das 512-GByte-fähige Modell mit 36-Core-CPU und 80-Core-GPU gibt es ab 8029 Euro. Apple erlaubt bekanntlich keinen nachträglichen RAM-Ausbau, bei der SSD wollen sich externe Firmen daran versuchen, da die Module (im Gegensatz zum Mac mini M6 und M5 Pro) entnehmbar sind.

Wer sich für Apples teuersten Mac überhaupt interessiert, sollte zunächst gut kalkulieren: Man muss schon extrem viele KI-Token in der Cloud verbraten, um auf die Anschaffungssumme zu kommen. Für speziellere Fälle, etwa KI-Laborbedingungen und größere Konzerne, ist die Maschine sicher einen Blick wert.

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