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Monday, October 5, 2026

Mehrere Tote gemeldet: USA attackieren mutmaßliches Boot von Drogenschmugglern

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Mehrere Tote gemeldetUSA attackieren mutmaßliches Boot von Drogenschmugglern

05.10.2026, 05:02 Uhr

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Diese Aufnahme stammt aus einem Video des US-Militärs. (Foto: X / Southcom)

Seit rund einem Jahr greift das US-Militär immer wieder angeblich mit Drogen beladene Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an. Mittlerweile gibt es über 200 Tote. Auch bei der jüngsten Attacke kommen mehrere Menschen ums Leben. Präsident Trump hält das Vorgehen für wirkungsvoll.

Erneut hat das US-Militär ein nach eigenen Angaben von Drogenschmugglern in der Karibik genutztes Schnellboot zerstört und dabei vier Menschen getötet. Das für die Region zuständige Militärkommando Southcom veröffentlichte ein Video zu seiner Mitteilung, auf dem ein fahrendes Boot von einem nicht identifizierbaren Geschoss getroffen wird, explodiert und in einem riesigen Feuerball aufgeht. Das Schnellboot sei nach bestätigten Geheimdienstberichten aktiv am Drogenhandel beteiligt gewesen, hieß es. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres immer wieder Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden. Wie auch diesmal ist danach meistens von mehreren getöteten "Drogenterroristen" die Rede. Insgesamt sollen bei dem Einsatz "Southern Spear" Dutzende Boote getroffen und weit mehr als 200 Menschen getötet worden sein. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.

Die Vereinigten Staaten haben ein großes Drogenproblem, für das Trump ausländische Schmuggler verantwortlich macht. Nach jüngsten Angaben eines US-Regierungsbeamten soll der Drogenschmuggel in der Karibik infolge der Militäreinsätze um etwa zwei Drittel zurückgegangen sein. Auch diese Darstellung lässt sich nicht unabhängig überprüfen.

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