Ein- und wieder ausgewechselt: BVB bangt erneut um Karetsas
Konstantinos Karetsas droht eine erneute Zwangspause: Der 18 Jahre junge Grieche verletzte sich beim Gastspiel des BVB bei Union Berlin. Eine genaue Diagnose stand kurz nach Spielschluss noch aus.

Nur acht MInuten nach seiner Einwechslung: Konstantinos Karetsas humpelt verletzt vom Feld. IMAGO/RHR-Foto
Ein Stolperer bei Union Berlin und neue Sorgen um Konstantinos Karetsas: Der BVB hat sich den Samstagabend in der Hauptstadt sicherlich ganz anders vorgestellt. Doch einerseits kam die Borussia an der Alten Försterei eben nicht über ein 0:0 hinaus, andererseits verletzte sich der Grieche offenbar am Sprunggelenk.
Nicht mal zehn Minuten war Karetsas nach seiner Einwechslung auf dem Rasen, als er im eigenen Strafraum nach einem Ballgewinn die Kugel vor Rani Khedira abschirmen wollte, bei einem großen Ausfallschritt jedoch mit dem rechten Sprunggelenk umknickte.
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Karetsas blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen, Nico Schlotterbeck zeigte direkt die bittere Nachricht an: Sein Teamkollege musste ausgewechselt werden. Nur acht Minuten nach seiner Einwechslung humpelte Karetsas gestützt von Betreuern wieder vom Feld. Eine Diagnose stand kurz nach Schlusspfiff noch aus.
Kovac vor dem Union-Spiel: "Karetsas ist noch nicht da, wo er davor war"
Seit Karetsas Mitte September in der Königsklasse gegen Villarreal (3:2) umgekippt war und anschließend aufgrund von Kreislaufproblemen pausieren musste, hat der Grieche erst ein Spiel von Beginn an für den BVB absolviert. Unter der Woche durfte er in der Champions League bei der 0:1-Niederlage gegen Bodö/Glimt starten, stand aber nur 60 Minuten auf dem Rasen. In der Bundesliga wurde er zuvor zweimal eingewechselt.
So auch nun am Samstag bei Union Berlin. Trainer Niko Kovac beließ den 18-Jährigen zunächst auf der Bank und lieferte vor Anpfiff die Begründung im Interview mit Sky direkt mit. "Ich beobachte den Jungen und er ist noch nicht da, wo er davor war", erklärte der 55-Jährige.
"Wir können uns alle noch an die Situation erinnern, als Kostas im Champions-League-Spiel umgefallen ist. Ich glaube, das ist noch im Hinterkopf. Das darf man alles nicht außer Acht lassen", so Kovac weiter. "Ich will nicht sagen, dass das der Grund ist, aber das spielt sicherlich im Hinterstübchen eine kleine Rolle. Von daher dürfen wir nicht allzu viel verlangen. Der Junge wird seinen Weg gehen, davon bin ich überzeugt. Davon sind wir alle überzeugt."
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