«Es ist alles grösser» – Reuteler: In der Nati unbestritten, bei Arsenal noch aussen vor

Spätestens seit der Heim-EM vor einem Jahr und ihren MVP-Awards in allen drei Gruppenspielen der Schweizer Nati hat sich Géraldine Reuteler im europäischen Frauenfussball angemeldet und in den Fokus der grossen Klubs gerückt. Am Ende wurde es Arsenal, bei denen die 27-jährige Mittelfeldspielerin aber bisher noch nicht ganz den Tritt gefunden hat.
In den bisherigen 10 Spielen der Londonerinnen kam Reuteler nur zu einem Kurzeinsatz von 10 Minuten. Zu Beginn der Saison war die Nidwaldnerin zweimal nicht einmal im Kader gestanden. Ob es an fehlender Fitness oder dem sehr gut aufgestellten Kader der Champions-League-Siegerinnen von 2025 liegt, ist unklar.
Riesen als Bezugsperson
Für Reuteler ist diese Klubsituation allerdings noch kein Grund zur Sorge. Auch wenn sie nach 8 Jahren in Frankfurt ihre Wohlfühloase verlassen hat. Nun ist sie allerdings klubmässig in der europäischen Elite angekommen, was sich an diversen Faktoren zeigt: «Es ist alles grösser. Wir haben ein riesiges Gym», so Reuteler. «Man merkt, dass das Niveau höher und alles intensiver und schneller ist.» Zudem findet es die 92-fache Nati-Spielerin «cool, mit so grossen Spielerinnen spielen zu dürfen».
Neuer Klub, neue Umgebung. Ganz alleine in London ist Reuteler allerdings nicht. Ihre Nati-Kollegin und gute Freundin Nadine Riesen wagte im vergangenen Sommer den Schritt zu Ligakonkurrent West Ham und damit ebenfalls in die Hauptstadt Englands. «Für mich ist es wichtig, dass Nadine auch hier ist», beschreibt Reuteler. «Wir verbringen viel Zeit miteinander, wenn wir können.»
Rückspiel gegen Israel
Statt in London weilen Reuteler und Riesen gerade mit der Nati in Sion. Dort steht am Dienstag ab 19:30 Uhr (live auf SRF zwei) das Rückspiel gegen Israel an, wo das Schweizer Team den Einzug in die nächste Playoffrunde fix machen möchte. Im Gegensatz zum zähen Start im Hinspiel verspricht Reuteler: «Diesmal machen wir es besser.»
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