The Jerusalem PostRapper ‘The Shadow’ removed as police volunteer amid investigationPunchNDLEA arrests businessman with N23m cocaine at Lagos airportESPN DeportesSantos y Chivas quieren despertar en Liga MXCNN Türk17 AĞUSTOS AKARYAKIT FİYATLARI: Benzin, motorin, LPG, akaryakıt fiyatları ne kadar? İstanbul, Ankara, İzmir akaryakıt fiyatlarında son durum...ESPNPitcher, surgery pioneer Tommy John dies at 83וואלהטראמפ הורה לצמצם את התמרון הצבאי עם דרום קוריאה - בהתבסס על יחסיו הטובים עם קוריאה הצפונית한겨레2층까지 솟은 흙탕물, 차량 둥둥…거제 주민들 “이런 비 처음 봐”UOLEmpresário e advogado são as profissões mais comuns entre os candidatosNew Straits TimesSouth Korea landslide kills one as heavy rains sweep southern areasHong Kong Free PressHow an escalating crackdown on Hong Kong’s independent bookstores put Taiwan publishers in the spotlightSBS 뉴스이 대통령 지지도 43.0%로 취임 후 최저…5주 연속 하락 [리얼미터]NTV17 Ağustos depreminin 27. yılı: Saat 03.02’de hayat durdu
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, August 17, 2026

«Too big to fail»-Regulierung – Härtere Boni-Regeln – Bundesrat will Spitzen der Banken zügeln

Showing the original. Show translation

Translate
  • Der Bundesrat will die Spitzen der Banken verstärkt in die Verantwortung nehmen und Risiken durch hohe Boni vermeiden.
  • Banken sollen zudem besser auf Krisen vorbereitet sein. Dazu schickt der Bundesrat entsprechende Vorschläge in die Vernehmlassung.
  • Finanzministerin Karin Keller-Sutter hat die Vorschläge in einer Medienkonferenz vorgestellt.
  • Auslöser ist der Zusammenbruch der Credit Suisse: Der Bundesrat will bessere Instrumente, um mit angeschlagenen Banken umzugehen.

Ziel der verschärften Bestimmungen ist, Lücken in der «Too big to fail»-Regulierung zu schliessen, wie der Bundesrat schreibt. Auch will er das Risiko vermindern, dass Steuerzahlende, Volkswirtschaft und Staat erneut finanzielle Risiken wie nach dem CS-Debakel tragen müssen. Der Bundesrat schlägt dazu Massnahmen vor, die er bereits im Juni 2025 angekündigt hatte.

Unter anderem will er im Bankengesetz ein Verantwortlichkeitsregime für Banken mit mehr als 250 Mitarbeitenden verankern. Es soll festgelegt und ersichtlich werden, wer für welche Entscheide verantwortlich ist. Das soll die Unternehmenskultur und die Kultur im Umgang mit Risiken verbessern.

Anfang Bildergalerie

Bildergalerie überspringen

  • Bild 1 von 2. Finanzministerin Karin Keller-Sutter hat an einer Medienkonferenz informiert. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Schneider.

    Person mit kurzem blondem Haar und grünem Blazer vor einer Wand mit Text.
  • Bild 2 von 2. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Schweizer Politik über das Bankenwesen und insbesondere über die UBS beugt. Bildquelle: KEYSTONE/Gaetan Bally.

Ende der Bildergalerie

Zurück zum Anfang der Bildergalerie.

Boni-Anreize für unangemessen riskantes Verhalten bei Banken soll es nicht mehr geben, und für die Auszahlung eines Teils der variablen Vergütungen an Spitzenleute und sehr hoch bezahlte Angestellte aller Banken soll deshalb eine mehrjährige Sperrfrist eingeführt werden. Boni sollen gegebenenfalls auch zurückgefordert werden können.

Finma soll Bussen aussprechen können

Die Finanzmarktaufsicht (Finma) soll zusätzliche Befugnisse erhalten. Frühinterventionen sollen helfen, die Interessen der Kundinnen und Kunden der Banken zu schützen. Zu ihren Aufsichtsinstrumenten sollen neu Bussen für Banken gehören. Sie sollen bis zu zehn Prozent des Betriebsergebnisses eines Jahres betragen.

Erhöht und genauer gefasst werden sollen nach dem Willen des Bundesrates die Stabilisierungs- und Abwicklungspläne für systemrelevante Banken. Banken sollen zudem einen erweiterten Zugang zu flüssigen Mitteln von der Nationalbank erhalten.

Frühestens 2029 in Kraft

In der Liquiditätsverordnung regeln will der Bundesrat unter anderem quantitative Mindestanforderungen für systemrelevante und mittelgrosse Banken beim besicherten Liquiditätsbezug bei der Nationalbank. Kleinere Banken sind davon nicht betroffen. In Kraft treten sollen die neuen Verordnungsbestimmungen erst, wenn die Gesetzesänderungen beschlossen und in Kraft getreten sind.

Die Vernehmlassung zu den Neuerungen im Bankengesetz und in der Liquiditätsverordnung dauert bis 19. November. 2027 will der Bundesrat die Botschaft zum Bankengesetz ans Parlament überweisen. Frühestens Anfang 2029 könnten die neuen Vorgaben in Kraft treten.

View the original on SRF News

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.