Cyberangriff – Bundespensionskasse Publica meldet abgeflossene Daten

- Bei einem Cyberangriff auf einen externen Softwarelieferanten der Pensionskasse des Bundes Publica sind Daten abgeflossen.
- Welche Daten betroffen sind, ist noch unklar.
- Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, wie Publica mitteilt.
Der Softwarelieferant hatte den Angriff Ende September festgestellt und daraufhin Strafanzeige erstattet. Zudem informierte das Unternehmen die zuständigen Bundesstellen, Publica sowie weitere Kunden. Derzeit werde gemeinsam mit verschiedenen Bundesstellen abgeklärt, in welchem Umfang Daten der Pensionskasse betroffen seien.
Die Publica gehört zu den grössten Pensionskassen der Schweiz. Sie versichert unter anderem Mitarbeitende der Bundesverwaltung und des ETH-Bereichs. Ende 2025 zählte sie rund 70'000 aktive Versicherte und 41'600 Rentenbeziehende. Die Bilanzsumme belief sich auf knapp 45 Milliarden Franken.
Publica habe die versicherten Personen inzwischen über den Datenabfluss, mögliche Folgen und die ergriffenen Massnahmen informiert. Andere Bundesstellen unterhalten laut Mitteilung keine Geschäftsbeziehungen mit dem betroffenen Softwarelieferanten.
Weitere Angaben zur Identität des Lieferanten oder zur Art der abgeflossenen Daten machte Publica nicht.
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