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Friday, October 2, 2026

«Angriff auf die Schweiz»: Cyberattacke auf Beyond Gravity

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  • Der Schweizer Raumfahrt-Konzern Beyond Gravity ist Ziel eines «hochprofessionellen Cyberangriffs» geworden.
  • Erste Hinweise auf schädliche Aktivitäten in der IT-Umgebung erhielt das Unternehmen am 12. August.
  • Die FDP vermutet einen staatlichen Akteur hinter dem Angriff und nutzt den Vorfall, um Unterstützung für den neuen Rüstungsfonds zu mobilisieren.

Der in der Schweiz ansässige Raumfahrt-Konzern Beyond Gravity wurde Ziel eines «hochprofessionellen Cyberangriffs». Erste Hinweise auf schädliche Aktivitäten in der IT-Umgebung habe es am 12. August erhalten, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Wer genau dahintersteckt, sei nicht bekannt. Die Firma habe Strafanzeige erstattet. Die FDP liess kaum Zeit verstreichen, um in einer Medienmitteilung vor einem «Angriff auf die Schweiz» zu warnen. Die Partei nutzt das Geschehene, um Unterstützung für den neuen Rüstungsfonds zu mobilisieren.

Schweiz sei «vulnerabel gegenüber neuartigen Angriffen»

«Der Angriff richtete sich gegen das Raumfahrtunternehmen Beyond Gravity, das im Besitz der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist», schreibt die FDP in ihrer Mitteilung. Das Unternehmen ging 2022 aus dem Rüstungskonzern Ruag hervor.

«Aufgrund der enormen Professionalität steht der Verdacht im Raum, dass ein staatlicher Akteur hinter der Attacke stecken könnte», vermutet die FDP. Die Attacke zeige einmal mehr «in gleissender Klarheit, wie vulnerabel unser Kleinstaat gegenüber neuartigen Angriffen ist», mögen diese «aus der Luft erfolgen oder aus dem Cyberspace».

Deshalb müssten «alle bürgerlichen Kräfte» in der Sicherheitspolitik zusammenstehen, so die FDP. Verfehlungen in der Vergangenheit müssten «selbstverständlich aufgearbeitet werden. «Priorität hat aber der Blick nach vorne.»

Simon Misteli

Simon Misteli (sim), Jahrgang 1995, arbeitet seit 2024 als Redaktor am Newsdesk. Dabei schreibt er über verschiedenste Themen mit einem Fokus auf Auslandsgeschichten.

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