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Monday, September 28, 2026

heise-Angebot: c’t-Workshop: DHCP-Infrastruktur mit Kea automatisieren

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In gewachsenen Netzwerken liegen Verwaltungsdaten oft verstreut: IP-Adressmanagement, Inventardatenbanken, VoIP-Plattformen und Deployment-Tools pflegen jeweils eigene Bestände. Wer diese Informationen zusammenführen und routinemäßige Konfigurationen automatisieren möchte, greift zu Kea-DHCP und der Weboberfläche Stork. Beide stehen als Open-Source-Werkzeuge zur Verfügung und synchronisieren Konfigurationsdaten über APIs mit dem DHCP-Dienst, sodass manuelle Pflege entfällt.

Im Workshop „DHCP-Automatisierung mit Kea und Stork“ lernen die Teilnehmer, Kea-DHCP mit weiteren Open-Source-Werkzeugen in automatisierte Netzwerkumgebungen einzubinden.

Der Workshop begleitet den kompletten Lebenszyklus einer Kea-DHCP-Umgebung. Die Teilnehmer installieren Kea, richten ein Datenbank-Backend mit MySQL oder PostgreSQL ein und legen Subnetze sowie Adresspools an. Anschließend bauen sie einen Hochverfügbarkeits-Cluster auf, spielen Failover-Szenarien durch und prüfen den Status der einzelnen Instanzen.

Im weiteren Verlauf setzen sie typische DHCP-Szenarien um: PXE-basierten Netzwerkboot, Vendor- und VIVSO-Optionen sowie dynamische DNS-Updates. Danach aktivieren sie die Kea-API, sichern den Zugriff ab und verwalten darüber Subnetze, Optionen, Client-Klassen und Reservierungen.

Mit Stork administrieren die Teilnehmer ihre Kea-Instanzen zentral und behalten Versionen sowie HA-Zustände im Blick. Für Metriken und Alarme binden sie Monitoring-Werkzeuge wie Prometheus, Grafana, Zabbix und Uptime-Kuma ein. Ergänzend werten sie Logs und DHCP-Leases aus.

Die Teilnehmer eignen sich Know-how an, das sich unmittelbar im Produktivbetrieb nutzen lässt. Sie lernen, typische Stolperfallen frühzeitig zu erkennen, bevor diese den laufenden Betrieb stören. Außerdem vertiefen sie ihr Verständnis für Skalierbarkeit, Hochverfügbarkeit und Betriebssicherheit ihrer DHCP-Infrastruktur.

Durch den Workshop führt Carsten Strotmann von der sys4 AG. Er betreut seit über 25 Jahren Unix- und Windows-Netzwerke. Zu seinen Schwerpunkten zählen DNS, DNSSEC und IPv6. Als Trainer arbeitet er unter anderem für das Internet Systems Consortium, das Linuxhotel und Men & Mice.

Der Workshop richtet sich an Systemadministratoren, Netzwerkingenieure und DevOps-Teams mit Linux- und TCP/IP-Grundkenntnissen. Erfahrung mit JSON-APIs und DHCP erleichtert den Einstieg. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Die Veranstaltung findet am 25. und 26. November 2026 jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr über Zoom statt. Zur Teilnahme genügen ein aktueller Browser mit JavaScript sowie ein Mikrofon oder Headset; ein SSH-Client ist hilfreich. Das Frühbucherticket kostet 792 Euro (gilt bis 28.10.2026, danach 880 Euro). Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zum Workshop.

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