«Neues Wahrzeichen»: Hier entsteht Zürichs grösster Adventskranz

Darum gehts
- Auf dem Sechseläutenplatz in Zürich steht bald erstmals ein begehbarer Riesen-Adventskranz aus Holz – der Weihnachtsmarkt eröffnet in zwei Wochen.
- Der Kranz aus Schweizer Fichtenholz entsteht in der S. Müller Holzbau AG in Wil SG.
- Der Zimmermann Remo (22) baut am Geländer des 40-Meter-Kranzes, der 480 Personen gleichzeitig trägt.
In wenigen Tagen wird auf dem Sechseläutenplatz erstmals ein Riesen-Adventskranz aus Holz stehen, als Teil des neuen Zürcher Weihnachtsmarkt-Konzepts «Bellevue Noël». Das Besondere: Der Kranz besteht aus Schweizer Fichtenholz und wird in der S. Müller Holzbau AG in Wil im Kanton St. Gallen gebaut.
Remo (22) ist Zimmermann in ebendieser Zimmerei und beschäftigt sich seit mehreren Wochen mit dem Bau des 40 Meter breiten Adventskranzes. 20 Minuten besuchte ihn bei der Arbeit: Aktuell baut er am Geländer des für jeweils 480 Personen begehbaren Holzkranzes. Die 20-Minuten-Reporterin darf mit anpacken.
«Hier habe ich mitgearbeitet»
Das Konstrukt besteht aus 4500 Einzelteilen. Remo erklärt: «Das Geländer muss halten, wir arbeiten dafür mehrere Tausende von Schrauben ein.» Der Bau des Kranzes sei eine Herausforderung gewesen: «Für ein solch grosses Projekt braucht es speziell grosses Werkzeug, das war neu für mich», sagt der 22-Jährige.
Trotzdem blickt er positiv auf das Bauende: «Es wird sehr cool, auf dem Weihnachtsmarkt das erschaffene Produkt zu sehen und sagen zu können: ‹Hier habe ich mitgearbeitet› – das macht stolz», so der Zimmermann.
Neues Wahrzeichen für Zürich
Der Kopf hinter der Idee ist Timon Kiefer (27). Der Ideengeber und Lead-Designer des Adventskranzes beschäftigt sich seit rund einem Jahr mit dem Projekt. «Ich suchte nach einem weihnachtlichen Symbol und neuem winterlichem Wahrzeichen für Zürich», sagt er.
Die Konstruktion, woran die vergangenen acht Monate gearbeitet wurde, besteht aus 285 Elementen aus Schweizer Fichtenholz. «Wir wollten in die Schweizer Holzwirtschaft investieren und den Rohstoff nicht aus dem Ausland holen.» Besonders herausfordernd war für ihn die Umsetzung: «Ich habe die Vision auf meinem Laptop und in meinem Kopf – bald kann ich es aber auch in echt anfassen.»
Er sei auf die Reaktionen der Bevölkerung gespannt. «Sei es Kritik oder Freude – aber ich hoffe natürlich, dass die Besucher und Besucherinnen genauso begeistert davon sind wie ich», so der Zürcher.
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Fabienne Gnos (fgn), Jahrgang 2002, arbeitet seit Februar 2026 bei 20 Minuten. Sie ist Praktikantin im Ressort Bern.
Daniela Bertuzzi (dbe) arbeitet seit 2026 bei 20 Minuten im Ressort Regionen-Netzwerk
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